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Umweltministerium startet globalen Fonds für lokale Klimaschutzprojekte

Licht mithilfe von Photovoltaik - für kleinere Projektpartner gibt es jetzt eine neue Fördermöglichkeit. Foto: Phaesun

Das Bundesumweltministerium (BMU) startet ein neues Programm zur Unterstützung von lokalen Projekten für den Klima- und Naturschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Das Programm mit dem Titel „Capacity Building and Finance for National and Local Action on Climate and Biodiversity” (CBF) ist speziell auf Kleinprojekte ausgerichtet – nach Aussage des Ministeriums zum ersten Mal in der Geschichte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des BMU.

Im Mittelpunkt der Förderbedingungen stehen unter anderem gesellschaftliche Fragen des Strukturwandels sowie die Förderung von Frauen. Das BMU stellt dem CBF-Programm für eine Laufzeit von sechs Jahren bis zu 30 Millionen zur Verfügung. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH organisiert das Programm.

Mit dem neuen Kleinprojektefonds will das BMU kleinere Partner als bei herkömmlichen Projekten unterstützen und kleinen und innovativen Ideen zum Durchbruch verhelfen. Zugleich sollen die Kommunen und Regionen gestärkt werden.

Das Kleinprojekteprogramm ist in zwei Förderlinien unterteilt. Zum einen können Projekte von kleineren, lokalen gemeinnützigen Organisationen Zuschüsse von bis zu 125.000 Euro erhalten. Zum anderen werden nationale und regionale Förderinstitutionen finanziell gestärkt, damit sie die landeseigenen und regionalen Förderstrukturen für Klimaschutz und Biodiversität lokal verbessern können.

Die erste Ausschreibung zur Einreichung von Projektanträgen soll noch in diesem Jahr erfolgen. Geplant ist in diesem Jahr zudem noch ein zweites Programm für Kleinprojekte, das sich schwerpunktmäßig an deutsche Nichtregierungsorganisationen richtet, von denen viele bedeutende Unterstützungsleistungen in Entwicklungsländern erbringen. Weitre Infos: hier.

12.7.2019 | Quelle: BMU | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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