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Berlin: Mehr Photovoltaik auf landeseigenen Dächern

Montage einer PV-Anlage auf dem Dach eines Berliner BIM-Gebäudes. Foto: Benjamin Pritzkuleit

Die Berliner Stadtwerke planen 5 Megawatt Photovoltaikleistung bis 2023 auf Dächern der landeseigenen BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH zu installieren.

Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und die Berliner Stadtwerke weiten ihre Kooperation bei Energiewende-Projekten aus. Bis 2023 wollen die Unternehmen auf den Dächern der landeseigenen Immobilien in Berlin pro Jahr neue Solaranlagen im Umfang von rund 1 Megawatt installieren. Insgesamt kommen damit über die fünf Jahre 5 Megawatt zusammen. Auch der Bau von drei Blockheizkraftwerken ist noch für 2019 geplant.

Allein mit den neuen Solaranlagen verdoppeln die Stadtwerke die Summe der von ihnen seit 2016 auf den Dächern von BIM-Gebäuden installierten Photovoltaik-Leistung. Damals hatten die Stadtwerke eine Ausschreibung über die PV-Belegung von 28 Immobilien (Schulen, Polizei, Feuerwehr, Justiz und Kulturbauten) gewonnen. Jetzt werden einige dieser Projekte weiter ausgebaut. So soll die Solaranlage auf der Justizvollzugsanstalt Plötzensee von 840 kW auf 1.050 kW erweitert werden. Darüber hinaus sollen die Stadtwerke weitere Gebäude wie beispielsweise die Volksbühne in der Linienstraße, das Oberstufenzentrum im Hartmannsweiler Weg und die Großliegenschaft der Polizei in der Kruppstraße mit Solaranlagen ausgestatten.

Die Stadtwerke modernisieren gegenwärtig auch die Wärmeversorgung der 38 Gebäude des Polizeistandorts an der Kreuzberger Friesenstraße und reduzieren damit rund 50 Prozent der gegenwärtigen CO2-Emisionen.
 

16.7.2019 | Quelle: Berliner Stadtwerke  | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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