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Jungheinrich übernimmt Ex-Solarworld-Werk

Die Nachfrage nach batterieelektrischen Staplern wächst stark. Foto: Jungheinrich

Das Stapler- und Logistikunternehmen errichtet im früheren Werk der Solarworld im sächsischen Freiberg zusammen mit einem Partner das „größte europäische Produktionszentrum für Batterien und Ladesysteme“ der Branche.

Wie der Hamburger Konzern mitteilte, übernimmt die JT Energy Systems den einstmals größten Solarproduktionsstandort Deutschlands. Die Firma ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Lagerlogistikspezialisten Jungheinrich und der Triathlon Holding. In Freiberg bei Dresden soll das größte europäische Produktionszentrum für Batterien und Ladesysteme in der Intralogistik
geschaffen werden.

Ziel sei die Sicherstellung von Produktionskapazitäten für die stark wachsende Nachfrage an Lithium-Ionen-Batterietechnologie und Ladesystemen sowie anderen Industrieapplikationen in der Intralogistik. Mit der aktuellen
Produktionserweiterung in Freiberg wolle Jungheinrich „die Technologieführerschaft bei der Elektromobilität und insbesondere bei der
Lithium-Ionen-Technologie“ festigen.

Gleichzeitig werde im sächsischen Glauchau eine automatisierte Modulproduktion stattfinden, im neuen Werk Freiberg die Montage der Batteriesysteme sowie der Ladegeräte. Der operative Start für das über 42.000 qm große Werk Freiberg sei für das erste Quartal 2020 geplant. Es werden kurzfristig rund 200 Arbeitsplätze geschaffen.

Reinhild Kühne und Martin Hartmann, Geschäftsführer der JT Energy
Systems GmbH: "Die Nachfrage nach elektrischen Flurförderzeugen und
weiteren Anwendungen im Industrieumfeld mit Lithium-Ionen-Batterien
und Ladesystemen wächst weltweit enorm.“

8.8.2019 | Quelle: Jungheinrich | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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