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SMA erwartet gutes zweites Halbjahr

Der Wechselrichterhersteller blickt positiv in die Zukunft.

Trotz Umsatzeinbruch in den ersten sechs Monaten 2019 bestätigt der Wechselrichter-Spezialist SMA seine Umsatz- und Ergebnisprognose. Das Geschäft soll im zweiten Halbjahr anziehen.

Wie die Firma aus Niestetal mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2019 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 4,0 (1, Halbjahr 2018: 4,3)  GW (Gigawatt) verkauft. Der Umsatz ging überproportional um 8,1 Prozent zurück auf 363 Millionen (Mio.) Euro. Dies sei insbesondere auf das im ersten Halbjahr noch schwache Projektgeschäft zurückzuführen. Im Bereich privater Hausdachanlagen habe SMA dagegen eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnet.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag von Januar bis Juni 2019 bei 8,5 (40,9) Mio. Euro deutlich unter Vorjahr.  Der Auftragseingang entwickelte sich in der ersten Jahreshälfte sehr gut, insbesondere im Segment Large Scale & Project Solutions. Auf dieser Basis erwartet der SMA Vorstand in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung.Der Konzernverlust betrug im ersten Halbjahr minus 14 (plus 11) Mio. Euro Die Nettoliquidität betrage 268 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote 41,9 Prozent.

„Umsatz und Ergebnis der SMA blieben im ersten Halbjahr 2019 erwartungsgemäß hinter dem Vorjahreszeitraum zurück“, sagte SMA Vorstandssprecher Jürgen Reinert. „Gleichzeitig entwickelte sich der Auftragseingang äußerst positiv. Unter anderem haben wir im Mai den größten Auftrag in unserer Unternehmensgeschichte gesichert. Zum 30. Juni 2019 verfügt SMA über einen produktbezogenen Auftragsbestand von 453,1 Mio. Euro. Im Segment Large Scale & Project Solutions, auf den ein Großteil des Auftragsbestands entfällt, dauert die Umsetzung von Projekten in der Regel vier bis zehn Monate. Dementsprechend erwarten wir hier erst in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Umsatzsteigerung.“

Der SMA Vorstand bestätigt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019. Sie sieht bei einem Umsatz von 800 Mio. Euro bis 880 Mio. Euro ein EBITDA von 20 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro vor. Die Abschreibungen werden sich nach Vorstandsschätzung auf ca. 50 Mio. Euro belaufen. Damit dürfte die Firma auch im Gesamtjahr einen Konzernverlust ausweisen.

8.8.2019 | Quelle: SMA  | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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