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Wind-Ausschreibungen: Kaum Nachfrage an Land

Unklare Zukunft für Wind in Deutschland, Foto: Innogy

Bei den Ausschreibungen für Windkraft an Land war auch im August die Nachfrage sehr verhalten. Für weniger als ein Drittel des Volumens gingen Angebote bei der Bundesnetzagentur ein.

Wie die Bundesnetzagentur (BNetzA) mitteilte, sind von den ausgeschriebenen 650 Megawatt   (MW) nur 208 MW an zulässigen Geboten vergeben worden. Die Vergütung für die neue regenerativen Kraftwerke liegt bei 6,20 Cent je Kilowattstunde.

Zum Gebotstermin 1. August 2019 seien ausschließlich Gebote zu 6,20 ct/kWh und 6,19 ct/kWh eingegangen. Die Zuschlagsmenge von 208 MW verteilt sich auf 32 Zuschläge. Schwerpunkt sind Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Kein Bieter hat die Privilegien für Bürgerenergiegesellschaften in Anspruch genommen.

Die Ausschreibungen für Windkraft an Land werden damit zum wiederholten Male nicht ausgeschöpft. Die Branche kritisiert zu niedrige Tarife, zu hohe administrative Hürden und juristische Risiken. Der nächste Ausschreibungstermin der BNetzA für Windenergie an Land ist der 1. September.

9.8.2019 | Quelle: Bundesnetzagentur  | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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