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Windkraftanlagen für schwachen Wind

Foto: Nordex

Der Windkraftspezialist Nordex hat zwei neue Anlagen für Standorte mit geringen bis mittleren Windgeschwindigkeiten entwickelt. Der TÜV SÜD zertifiziert nun die neuen Produkte.

Nordex hat den TÜV SÜD mit der Typenzertifizierung ihrer neuesten Windenergieanlagen N149/5.X und N163/5.X beauftragt. Die Anlagen sind neben Märkten mit beschränkten Flächen in Europa auch für weitere globale Märkte wie zum Beispiel den USA und Australien ausgelegt. Die neuen Windenergieanlagen sind vor allem für geringe bis mittlere Windgeschwindigkeiten ausgelegt. Sie haben eine variable Nennleistung im 5-Megawatt-Bereich bei einem Rotordurchmesser von 149 bzw. 163 Metern. Mit verschiedenen Nabenhöhen im Bereich von 105 bis 164 Metern lassen sich die Anlagen auch unter komplexen Standortbedingungen wirtschaftlich, effizient und sicher betreiben.

Die Typenzertifizierung ist ein anerkanntes Verfahren, um die Einhaltung von internationalen Standards nachzuweisen. Im Rahmen einer Typenzertifizierung prüft und bewertet TÜV SÜD das Gesamtkonzept sowie alle wesentlichen Komponenten einer Anlage. Durch die Zertifizierung wird die Qualität der normenkonformen Konstruktion und Fertigung, sowie das Leistungsverhalten überprüft und bestätigt. „Investoren, Projektierer und Windparkbetreiber setzen weltweit auf Windenergieanlagen, die nach internationalen Normen zertifiziert sind“, sagt Jochen Stauber, Projektleiter Typenzertifizierung Windenergieanlagen beim TÜV SÜD. „Die Typenzertifizierung gilt in der Regel als Voraussetzung für Ausschreibungen von internationalen Windenergieprojekten.“

Zusätzlich zur Typenzertifizierung hat Nordex für die Anlagen Typenprüfungen gemäß DIBt-Richtlinie 2012 nach deutschem Baurecht beauftragt. Der Abschluss der Zertifizierung mit anschließender Serienproduktion ist für das Jahr 2021 geplant.

16.8.2019 | Quelle: TÜV SÜD | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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