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Neue Studie: Umweltbewusstsein der Deutschen auf hohem Niveau

13.12.2008 |

Das Umweltbewusstsein der Deutschen bleibt auf einem hohen Niveau: Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben. Die Studie zeigt auch, dass das Problembewusstsein für die Risiken und Folgen des Klimawandels sehr hoch ist. Weit über 80 Prozent der Befragten befürchten, dass auf Deutschland hohe Kosten zukommen für die Beseitigung von Schäden oder zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Gleichzeitig ist der Anteil der Menschen, welche die Klimafolgen in Deutschland als beherrschbar einstufen, von 39 Prozent im Jahr 2006 auf 54 Prozent gestiegen. Weiterlesen...

US-Solarverband SEIA: Solarenergie schafft und sichert Arbeitsplätze

10.12.2008 |

Der amerikanische Solarindustrie-Verband SEIA (Solar Energy Industries Association; Washington, DC) berichtete am 3.12.2008, dass er dem designierten Präsidenten Obama und Mitgliedern des 111. Kongresses einen Maßnahmenkatalog zur verstärkten Nutzung der Solarenergie vorgelegt habe, mit dem bis 2011 bis zu einer Millionen neuer Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Das Dokument mit dem Titel "Solar Energy: A Blueprint for Job Creation and Economic Security" umfasst Vorschläge für Gesetze und Programme zur Schaffung von "grünen" Arbeitsplätzen und werde den Kongressmitgliedern sowie Obamas Übergangsteams für Energie- und die Wirtschaftspolitik übergeben. Weiterlesen...

Greenpeace demonstriert vor dem Reichstag gegen die Klimapolitik der Bundeskanzlerin

04.12.2008 |

Vor dem Reichstagsgebäude demonstrieren am 04.12.2008 acht Greenpeace Aktivisten mit einem brennenden CO2 Zeichen. Auf einem Banner steht: "Frau Merkel, ihre Politik verheizt das Klima!". Grund für die Aktion: Unmittelbar vor der heutigen Regierungserklärung zur europäischen Klimapolitik fordert Greenpeace Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Vorreiterrolle Deutschlands beim Klimaschutz nicht aufs Spiel zu setzen. "Deutschland hat sich unter Führung der Kanzlerin vom Vorreiter zum Bremser der europäischen Klimapolitik entwickelt. Angela Merkel verspielt jegliche Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz", kritisiert Klimaexperte Karsten Smid von Greenpeace. Scharfe Gesetzesvorlagen würden auf Druck der Industrie verwässert: Die Kanzlerin schwäche die Schadstoffgrenzwerte für die Automobilindustrie ab und wolle eine vollständige Versteigerung von Verschmutzungsrechten im Rahmen des Europäischen Emissionshandels verhindern, kritisiert Greenpeace. Weiterlesen...

Klimagipfel (COP 14): Umweltschützer fordern ein verlässliches Fundament für Klimaabkommen ab 2012

01.12.2008 |

In den kommenden zwei Wochen treffen sich im polnischen Posen mehr als 5.000 Delegierte um ein neues Klimaabkommen auf Grundlage des Kyoto-Protokolls auf den Weg zu bringen. Auch wenn der Vertrag erst im kommenden Jahr verabschiedet werden soll, warnen Umweltorganisationen davor, die Bedeutung der Konferenz zu unterschätzen. "Es geht hier nicht nur um technische Details. In Posen müssen die Pflöcke eingeschlagen werden, damit 2009 auf der Folgekonferenz in Kopenhagen ein tragfähiges Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll verabschiedet werden kann", betont Regine Günther, Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. "Die Klimakonferenz in Poznan startet mit umgekehrten Vorzeichen. Während die USA sich im Klimaschutz engagieren und - wie der zukünftige Präsident Barack Obama verspricht - Milliarden in erneuerbare Energien investieren wollen, sitzen die Bremser auf einmal in Europa", kommentiert der Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. Weiterlesen...

CDU-Ministerpräsident Oettinger: Weg von der Kernkraft, hin zu erneuerbaren Energien

24.11.2008 |

Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger (CDU) wünscht sich ein klares Bekenntnis zu den erneuerbaren Energien. "Ich rate zum Direktsprung von Kernkraft zu Erneuerbaren Energien", sagte Oettinger zur Eröffnung der ZEIT-KONFERENZ "Energie" am 19.11.2008 in Stuttgart. Auch Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a. D., forderte einen deutlich schnelleren Umstieg auf erneuerbare Energien, berichtet die ZEIT in einer Pressemitteilung. In China, Solarenergie-Produzent Nr.1, sei dieser Paradigmenwechsel zum Beispiel bereits vollzogen. Daneben plädierte Töpfer vor allem für eine stärkere Betrachtung der Nachfrageseite: "Wir müssen die Nachfragestruktur stärker in die Angebotsstruktur einbinden, betonte Töpfer. Weiterlesen...

Grüne streben 100% erneuerbare Energien bis 2030 an

18.11.2008 |

Der Bundesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen hat am 14.11.2008 mit überwältigender Mehrheit einen sehr weit reichenden Beschluss für erneuerbare Energien gefasst. Angestoßen wurde die Debatte durch einen Antrag von Hans-Josef Fell (MdB), Christine Scheel (MdB), Silvia Kotting-Uhl, Cornelia Behm (MdB), Bettina Herlitzius (MdB), Wolfgang Strengmann- Kuhn (MdB), Astrid Schneider und anderen. In diesem Antrag wurde für Deutschland das Ziel einer vollständigen Deckung des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 gefordert, bis 2040 soll dies auch für die Wärmeversorgung sowie den landgestützten Verkehr gelten. Weiterlesen...

Deutsche Solar-Branche hofft auf eine Zeitenwende in der amerikanischen Umwelt- und Klimapolitik

06.11.2008 |

Die Solar-Branche in Deutschland wertet das Ergebnis der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl als bedeutende Weichenstellung in das Solarzeitalter. Mit dem neuen Präsidenten Barack Obama verbinde sie die große Hoffnung auf die Schaffung einer transatlantischen Brücke in der Klimapolitik und der Förderung erneuerbarer Energien, so der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. "In der amerikanischen Klimapolitik ist es Zeit für den Wandel. Wir hoffen, dass es Obama gelingen wird, die größte Industrienation der Welt in das solare Zeitalter zu führen", sagte Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. Weiterlesen...

EuPD Research: Zeichen für die Energiepolitik in den USA stehen auf Wandel

06.11.2008 |

Barack Obama, nach seiner Vereidigung im Januar kommenden Jahres der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hat den Trend zur Entwicklung und zum Ausbau der erneuerbaren Energien erkannt und setzte bereits im Wahlkampf um das Präsidentenamt mit energiepolitischen Themen Akzente, berichtet der Marktforscher EuPD Research. "Senator Obama unterstützt zum Beispiel die verpflichtende Deckelung des CO2-Ausstoßes und befürwortet, im Gegensatz zu Senator John McCain, die Auktionierung von Verschmutzungsrechten", erklärt Markus A.W. Hoehner, Gründer und Geschäftsführer von EuPD Research. "Zudem macht sich Barack Obama für die Einführung einer bundesweiten Nutzungsverpflichtung alternativer Energien, den Renewable Portfolio Standard (RPS), stark und will in den kommenden zehn Jahren rund 150 Milliarden US-Dollar in den Ausbau alternativer Energien investieren", so Hoehner weiter. Weiterlesen...

BUND: Obama kann Umweltpolitik der USA reformieren; Kyoto-Nachfolgeabkommen ist der Prüfstein

05.11.2008 |

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat hohe Erwartungen an die Präsidentschaft Barack Obamas. Der von Obama angekündigte, entschlossene Ausbau der erneuerbaren Energien und die Umgestaltung der Energie- und Autobranche hin zu mehr Effizienz und Sparsamkeit weisen laut BUND in die richtige Richtung. Zugleich mahnte die Umweltorganisation die Ratifizierung der internationalen Klima- und Artenschutzabkommen durch die Vereinigten Staaten an. Die im Dezember in Poznan und im kommenden Jahr in Kopenhagen stattfindenden Weltklimakonferenzen würden zeigen, ob die neue US-Regierung auch für eine neue Umweltpolitik stehe. Das amerikanische Beispiel habe eine große Wirkung auf die internationale Gemeinschaft, damit in einer gemeinsamen Kraftanstrengung ein effektives globales Klimaschutzabkommen erreicht werden könne. Weiterlesen...

Obama, McCain und Gore nehmen Stellung zur Energiepolitik der USA

27.10.2008 |

Am 4. November finden in den USA Präsidentschaftswahlen statt. Zweifellos werde der Ausgang bedeutende Konsequenzen für die Energiepolitik der USA haben - mit weltweiten energie- und klimapolitischen Auswirkungen, so die Nord-Süd-Inititive GERMANWATCH in einer Pressemitteilung. Deutlich stärker als der Klimawandel spiele die nationale Energiesicherheit eine Rolle im US-Wahlkampf, vor allem die Frage, wie die USA ihre Ölimporte reduzieren können. Hierzu äußerten sich die Kandidaten Barack Obama und John McCain im TV-Duell am 15. Oktober. McCain betonte, dass er keine Probleme mit dem Ölimport aus Kanada sehe, womit er implizit die emissionsintensive und für die lokalen Ökosysteme höchst problematische Nutzung der Ölsände gutheiße, kommentiert GERMANWATCH die Fernsehdiskussion. Zudem habe McCain als Optionen zur Verringerung der Ölabhängigkeit vor allem den Neubau von 45 Kernkraftwerken sowie einen Mix von Erneuerbaren Energien und die "saubere Kohlenutzung" in den Vordergrund gestellt. Weiterlesen...

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