Solarpark Deubach geht mit knapp 3 Megawatt Leistung im schwäbischen Wettenhausen in Betrieb

Solarpark Deubach.
Solarpark Deubach.

Am 18. Dezember 2009 übergibt die Planungsfirma Vento Ludens den Solarpark Deubach an die Betreibergesellschaft PV Deubach GmbH & Co. KG. Das Solarkraftwerk im schwäbischen Wettenhausen ist Vento Ludens' erste Photovoltaik-Freiflächenanlage und mit 2,8 Megawatt (MW) Leistung auch die größte in der Region. Die rund 14.000 kristallinen Module erzeugen jedes Jahr rund drei Millionen Kilowattstunden Solarstrom, was für 850 Vierpersonenhaushalte reicht. Außerdem spart die Solarstromanlage jedes Jahr 18.000 Tonnen Kohlendioxid ein.

Bei den Wechselrichtern haben sich die Geschäftsführer von Vento Ludens, Guido Hedemann und Horst Walz, für acht Geräte vom Typ SolarMax 330C-SV der Sputnik Engineering AG entschieden. Je zwei bis drei der neuen Zentralwechselrichter speisen ihren Strom von drei SolarMax-Megawattstationen aus direkt in das Mittelspannungsnetz des örtlichen Energieversorgers ein. "Sputniks Preisleistungsverhältnis hat uns überzeugt", erklärt Hedemann. "Sputnik Engineering ist ein ordentlich geführtes, mittelständisches Unternehmen", ergänzt Walz. "Die Sputnik-Niederlassung in Neuhausen ist nur eine Stunde von uns entfernt. Nächstes Jahr wollen wir Projekte mit einer Gesamtleistung von 25 Megawatt mit SolarMax-Wechselrichtern realisieren."

 

Wechselrichterstationen im "Holzstadl-Look"

Insgesamt hat die Solarstromanlage in Deubach neun Millionen Euro gekostet. Hans-Martin Herbel, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, rechnet mit einer Rendite von sieben bis acht Prozent. Die Finanzierung läuft über neun heimische Banken. Sämtliche Investoren kommen aus der Region. "Es ist unser Ziel, unsere Projekte im Einklang mit allen Beteiligten zu realisieren", erklärt Walz. "Deshalb haben wir 100.000 Euro in verschiedene Schönheitsmaßnahmen investiert." Dazu zählt zum Beispiel eine Blumenwiese mit großer Artenvielfalt, die unter den Solarmodulen blühen wird. Außerdem hat das Unternehmen die Megawattstationen mit Holz verkleidet und Spitzgiebel und Kupferdachrinnen auf das Dach gebaut. "Die Häuschen passen jetzt ebenso gut in die Landschaft wie schwäbische Holzstadl", sagt Walz.

Das gefällt auch dem Bürgermeister Hans Klement, der bei der feierlichen Einweihung am 11. Dezember insbesondere die Eingrünung und die Gestaltung des Photovolatik-Freiflächensystems gelobt hat. Beeindruckt hat ihn außerdem das "tolle Team, das die Anlage in nur zwei Monaten realisiert hat." Für den 17. Dezember hatte Klement bereits eine Sondersitzung für das Bauleitverfahren einberaumt, um die Erweiterung der Solarstromanlage möglichst schnell auf den Weg zu bringen. Deubach II soll ab Februar 2010 mit einer Gesamtleistung von 1,8 Megawatt am selben Standort gebaut werden.

 

18.12.2009 | Quelle: Sputnik Engineering AG | solarserver.de © Heindl Server GmbH