relatio baut Freiburgs größte Photovoltaik-Anlage in Rekordzeit; Regierungspräsident Würtenberger: „Eine Deckelung wäre das falsche Signal!“

Freiburgs OB Dr. Dieter Salomon, ASF-Geschäftsführer Michael Broglin, Freiburgs Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik, Dr. Thorsten Radensleben (Badenova-Vorstandsvorsitzender) und Regierungspräsident Julian Würtenberger
Freiburgs OB Dr. Dieter Salomon, ASF-Geschäftsführer Michael Broglin, Freiburgs Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik, Dr. Thorsten Radensleben (Badenova-Vorstandsvorsitzender) und Regierungspräsident Julian Würtenberger

Innerhalb von zehn Wochen hat relatio (Balingen) in Freiburg ein Solar-Kraftwerk erbaut, das mit einer Leistung von 2,5 Megawatt (MW) mehr als fünfmal so groß ist wie Freiburgs bisher größte Photovoltaik-Anlage, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Pünktlich zu Weihnachten wurde die Anlage auf der ehemaligen Mülldeponie Eichelbuck im Freiburger Mooswald eingeweiht. Sie soll den Strombedarf von etwa 1.000 Haushalten decken und einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende in Freiburg leisten.

„Photovoltaik ist zu einer relevanten Größe im Energiemix geworden“, sagte Freiburgs Regierungspräsident Julian Würtenberger. „Solarstrom leistet heute schon einen wertvollen Beitrag zur Senkung der Strompreise an der Strombörse in Spitzenlastzeiten. Gerade jetzt, kurz vor dem Erreichen der Netzparität, wäre eine Deckelung des Zubaus das falsche Signal und würde die Branche unnötig verunsichern.“

 

Ausgediente Deponien eignen sich als Photovoltaik-„Energieberge“

„Die Anlage ist die zweitgrößte ihrer Art in ganz Baden-Württemberg und ein sichtbarer Beweis dafür, dass sich alte, ausgediente Deponien nach ihrer Stilllegung hervorragend weiter als Energieberge nutzen lassen“, sagte Michael Broglin, Geschäftsführer der Freiburger ASF Solar.

Jörn Menke, Geschäftsführender Gesellschafter von relatio international, ergänzt: „Es gibt noch viele brachliegende Deponie- und Konversionsflächen, die man für Photovoltaik nutzen könnte – diese sind allerdings schwer zu bebauen“. Sein Unternehmen hat bereits zahlreiche Photovoltaik-Anlagen auf Deponieflächen installiert.

 

Die Energiewende findet dezentral statt

Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon hob die gute Zusammenarbeit aller Projektpartner hervor. Er freue sich über die beschlossene Energiewende und besonders darüber, dass Freiburg mit diesem Leuchtturmprojekt einen wertvollen Beitrag dazu leiste.

„Das Solarkraftwerk zeigt exemplarisch, dass die Energiewende dezentral stattfindet: Nur wenn wir unsere lokalen Standortbedingungen optimal ausnutzen und gemeinsam nach intelligenten Lösungen suchen, erreichen wir die angestrebten Klimaziele“, ergänzte der Vorstandsvorsitzende der badenova, Dr. Thorsten Radensleben.

 

 

23.12.2011 | Quelle: relatio Unternehmensgruppe | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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