Photovoltaik in Peru: T-Solar Group nimmt Kredite über 145 Millionen US-Dollar auf und finanziert damit Kraftwerke mit 44 MW

Die Photovoltaik-Kraftwerke werden im Arequipa-Tal (Peru) gebaut.
Die Photovoltaik-Kraftwerke werden im Arequipa-Tal (Peru) gebaut.

Die T-Solar Group (Madrid, Spanien) berichtet, dass sie drei Kredite über insgesamt 145 Millionen US-Dollar (111 Millionen Euro) aufgenommen habe. Damit will das Unternehmen zwei Photovoltaik-Kraftwerke in Peru mit insgesamt 44 MW Nennleistung finanzieren.

Die Solar-Kraftwerke werden 206 Hektar Fläche in der Region Arequipa bedecken. Wenn sie im zweiten Halbjahr 2012 wie geplant in Betrieb gehen, sind sie die größten Photovoltaik-Kraftwerke in Lateinamerika.



Dünnschicht-Module aus amorphem Silizium kommen zum Einsatz

Die Anlagen bestehen aus insgesamt 114.000 a-Si-Dünnschichtmodulen, die T-Solar in Spanien herstellt.

Die Muttergesellschaft Grupo Isolux Corsán SA (Madrid, Spanien) ist für Planung, Lieferung und Bau (engineering, procurement and construction, EPC) zuständig und stellt die Bauarbeiter.


OPIC finanziert die Projekte mit

Die unabhängige US-Regierungsbehörde Overseas Private Investment Corporation (OPIC), FMO (Niederlande) und PROPARCO (Paris, Frankreich) finanzieren die Projekte mit. OPIC stellt bis zu 131 Millionen US-Dollar (100 Millionen Euro) Fremdmittel zur Verfügung, für die Assured Guarantee bürgt. FMO und PROPARCO steuern 14,3 Millionen US-Dollar (11 Millionen Euro) in Form eines Zwischenkredits bei.

T-Solar will den Rest aus eigenen Mitteln finanzieren. Die Gesamtinvestition belaufe sich voraussichtlich auf 165 Millionen US-Dollar (126 Millionen Euro). Das Unternehmen wurde von Astris Finance LLC (Washington D.C., USA) beraten.


 

27.12.2011 | Quelle: T-Solar Group; Bild: Cmonzonc | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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