Solar-Luft schützt denkmalgeschütztes Gebäude

Die SolarLuft-Anlage wurde auf der nicht denkmalgeschützten Garage montiert
Die SolarLuft-Anlage wurde auf der nicht denkmalgeschützten Garage montiert

Eine solare Plusenergielüftung schützt ein Baudenkmal und sorgt darüber hinaus für eine optimale Ökobilanz, berichtet die Grammer Solar GmbH (Amberg). Das zum ehemaligen Schloss im oberpfälzischen Eschenfelden gehörige Wohngebäude wurde im 17. Jahrhundert erbaut. In den Jahren von 1998 bis 2000 erfolgte eine Generalsanierung, bei der unter anderem neue Fenster installiert wurden.

In der Folge zeichneten sich im frisch sanierten Gebäude Feuchteschäden ab. Heute belüften Solar-Luft-Kollektoren das Baudenkmal.

 

Trocken und schimmelfrei dank solar erwärmter Luft

Die Sanierung und Modernisierung des fast 400 Jahre alten Gebäudes wurde in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden vorgenommen. Um die Substanz des denkmalgeschützten Gebäudes zu schützen, musste das Feuchteproblem nachhaltig gelöst werden. Deshalb stimmten die Denkmalbehörden der Installation einer 8 Quadratmeter großen Solarluft-Kollektoranlage auf einem der Nebengebäude zu. Ohne optischen Eingriff an demselben wird das Hauptgebäude nun regelmäßig mit solar ewärmter Frischluft versorgt.

Nach mittlerweile 1 1/2-jährigem Betrieb zeichne sich eine deutliche Reduzierung des Feuchtigkeitsproblems im Gebäude ab, berichtet Grammer Solar. Zudem könne das Haus mit seinem nun trockenen, massiven Mauerwerk erheblich schneller und mit weniger Energieaufwand aufgeheizt werden.

 

 

 

 

 

26.10.2013 | Quelle: Grammer Solar GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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