US-Energieministerium fördert Photovoltaik- und CSP-Produktion mit 13 Millionen US-Dollar

Die höchste Fördersumme geht an Suniva für die Entwicklung einer kostengünstigen, hocheffizienten Solarzelle. Bild: Suniva
Die höchste Fördersumme geht an Suniva für die Entwicklung einer kostengünstigen, hocheffizienten Solarzelle. Bild: Suniva

Das US-Energieministerium (DOE) stellt im Rahmen der SunShot-Initiative 13 Millionen US-Dollar (9,4 Millionen Euro) für fünf Projekte zur Verfügung, um die Photovoltaik-Produktion in den USA zu stärken und die Kommerzialisierung hoch effizienter, kostengünstiger Solar-Technologien zu beschleunigen.

Vier davon sind Photovoltaik-Projekte. Außerdem erhält das US-Tochterunternehmen von Abengoa SA (Sevilla, Spanien) 1,9 Millionen USD (1,4 Millionen Euro), um neue Technologien zur Produktion von Komponenten solarthermischer Kraftwerke (CSP) zu entwickeln. Privatinvestitionen in Höhe von 14 Millionen USD (10 Millionen Euro) ergänzen die Förderinitiative "SunShot Solar Manufacturing Technology“ (SolarMat).

„Das starke, anhaltende Wachstum der US-Solarindustrie in den vergangenen Jahren ermöglicht immer mehr Amerikanern den Zugang zu erschwinglicher Energie“, sagte der US-Energieminister Ernest Moniz.

 

Suniva und SolarWorld erhalten Fördermittel für Photovoltaik-Entwicklung

Die höchste Fördersumme von 4,5 Millionen USD (3,3 Millionen Euro) geht an Suniva Inc. (Norcross, Georgia, USA) für die Entwicklung einer kostengünstigen, hocheffizienten Solarzelle, die innerhalb von drei Jahren auf den Markt kommen soll. Von dieser Technologie erwartet das DOE, dass sie das SunShot-Ziel für 2020 erreicht, die Modulkosten unter 0,50 USD pro Watt (0,36 Euro) zu bringen.

2,4 Millionen USD (1,7 Millionen Euro) erhält das US-Tochterunternehmen der SolarWorld AG (Bonn), das damit ein fortschrittliches Lichtmanagement-System in Solarmodule integrieren will, um den Wirkungsgrad kostengünstig zu verbessern.

Und schließlich fließen noch Fördermittel an PPG Industries Inc. (Allison Park, Pennsylvania, USA) und die Solaria Corp. (Fremont, Kalifornien, USA).

 

13.12.2013 | Quelle: US-Energieministerium; Bild: Suniva | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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