Japanischer Photovoltaik-Hersteller Kyocera nimmt an europäischem Forschungsprogramm für Silizium-Solarzellen teil

imec ist ein weltweit führendes Forschungszentrum für Nanoelektronik und Photovoltaik mit über 2.080 Mitarbeitern
imec ist ein weltweit führendes Forschungszentrum für Nanoelektronik und Photovoltaik mit über 2.080 Mitarbeitern

Das belgische Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik imec und der japanische Solarzellen-, Modul- und Photovoltaik-Systemhersteller Kyocera Corporation (Kyoto, Japan) berichteten am 23.09.2014, dass das Unternehmen sich an dem imec-Programm IIAP zur Weiterentwicklung kristalliner Silizium-Solarzellen beteilige.

Ziel des Forschungsprogramms ist die Effizienzsteigerung von Solarzellen und Photovoltaik-Modulen bei gleichzeitiger Kostensenkung. Dazu entwickeln die Projektpartner innovative Lösungen mit verschiedenen Technologieplattformen, bei denen die Si-Solarzellen Wirkungsgrade zwischen 22,5 % und 25 % erreichen.

Das IIAP will die Entwicklung geistigen Eigentums beschleunigen, Forschungsmittel und -Risiken teilen und Unternehmen eine kostengünstige Möglichkeit bieten, ihre Forschung und Produktentwicklung auszubauen.

„Wir freuen uns sehr, dass Kyocera an unserem Programm teilnimmt. Das belegt, wie wichtig unsere Solarzellen-Forschung für den globalen Photovoltaik-Markt ist“, sagte der Präsident und Geschäftsführer von imec, Luc Van den Hove.

„Nur wenn Unternehmen in Forschung, Entwicklung und Innovation investieren, sind sie für die Zukunft gerüstet und können sich gegenüber Wettbewerbern am Markt durchsetzen.“

 

Forschung deckt gesamte Photovoltaik-Wertschöpfungskette ab

Forscher aus Energieunternehmen, Solarzellen-Hersteller und Anbieter von Photovoltaik-Materialien und –Zubehör arbeiten mit den Solar-Experten von imec zusammen, um fortschrittliche Verfahren zu entwickeln und sie auf einer vorindustriellen Pilotlinie von imec zu testen. Das Programm deckt die gesamte Wertschöpfungskette bis zur fertigen Solarzelle ab.

„Durch die Zusammenarbeit mit imec und seinen Partnern erhoffen wir uns, Solarzellen-Technologien auf Basis von kristallinem Silizium weiter zu entwickeln, um die Photovoltaik für die Gesellschaft besser zugänglich und nutzbar zu machen“, sagte Nobuo Kitamura von Kyocera.

 

24.09.2014 | Quelle: Imec, Kyocera | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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