Länderprofil der dena informiert über Photovoltaik-Marktchancen in Japan

Seit der Einführung des Einspeisevergütungssystems verzeichnete vor allem die Photovoltaik in Japan starke Zuwächse
Seit der Einführung des Einspeisevergütungssystems verzeichnete vor allem die Photovoltaik in Japan starke Zuwächse

Nach dem verheerenden Tsunamiunglück und der damit einhergehenden Reaktorkatastrophe in Fukushima im März 2011, fand mehr und mehr ein Umdenken in der japanischen Energiepolitik statt. Im Juli 2012 führte die japanische Regierung ein Einspeisevergütungssystem für erneuerbare Energien ein. Damit reagierte sie auch auf die wachsende Akzeptanz erneuerbarer Energien in der Öffentlichkeit und der Wirtschaft.

Starke Zuwächse verzeichneten seither Solarenergie - insbesondere Photovoltaik - und Windenergie. Für die Zukunft wird insbesondere der Windenergie und der Geothermie ein großes Potenzial zugeschreiben.

 

Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion soll bis 2030 bei 20 Prozent liegen

Generell haben erneuerbare Energien ein großes Potenzial in Japan, da die natürlichen Bedingungen vorteilhaft sind. Wasserkraft und Bioenergie sind die derzeit wichtigsten regenerativen Energiequellen.

Bis zum Jahr 2030 soll laut Plan der Anteil der regenerativen Energien an der Stromproduktion bei 20 Prozent liegen (2012: ca. 10 Prozent). Parallel soll der Strommarkt reguliert und die Infrastruktur weiter ausgebaut werden.

Das Länderprofil zur Photovoltaik in Japan ist ein Angebot der Deutschen Energie Agentur (dena).

 

23.12.2014 | Quelle: dena | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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