Energieeffizienz: Neue EnEV tritt am 1. April 2016 in Kraft; KLB-Klimaleichtblock rät zu Leichtbeton-Mauern

Hochwärmedämmendes Mauerwerk aus Leichtbeton und moderate Anlagentechnik sorgen für eine hohe energetische Qualität
Hochwärmedämmendes Mauerwerk aus Leichtbeton und moderate Anlagentechnik sorgen für eine hohe energetische Qualität

Je energieeffizienter ein Gebäude ist, desto höher fällt der Förderbeitrag im Hausbau-Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aus. An diesem Prinzip ändert sich auch 2016 nichts – allerdings werden die Standards deutlich angehoben.

Dies spiegelt die Verschärfungen für Wohngebäude in der neuen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV 2014/16) ab dem 1. April 2016 wider. Das bisherige „KfW-Effizienzhaus 70“ wird somit zum energetischen Mindeststandard.

 

Dämmleistung des Mauerwerks wichtig für energetische Einsparungen

„Die Dämmleistung des Mauerwerkes bleibt aufgrund seiner großen Flächen ein wichtiger Faktor für energetische Einsparungen. Große Investitionen in übertriebene Anlagentechnik erweisen sich dagegen oft als unwirtschaftlich“, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting vom Leichtbeton-Hersteller KLB-Klimaleichtblock (Andernach).

Ab dem 1. April 2016 müssen Neubauten ihren Primärenergiebedarf nochmals um 25 Prozent verringern. Vor diesem Hintergrund ändert sich auch die KfW-Förderung: Das aktuelle KfW-Effizienzhaus 70 läuft als Fördermaßnahme aus. Das KfW-Effizienzhaus 55 sowie das KfW-Effizienzhaus 40 bleiben bestehen. Ausdruck der Verschärfung ist besonders das neue „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“, das ab April das höchste energetische Einsparniveau definiert. Gleichzeitig steigen die Förderbeträge, um einen zusätzlichen Anreiz für hohe energetische Ausführungen zu schaffen.

 

Wirtschaftlichen Nutzen bedenken

Dabei muss die Wirtschaftlichkeit der Baumaßnahmen besonders berücksichtigt werden. Eine aktuelle Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (Kiel) zeigt, dass die Bauwerkskosten in den letzten 14 Jahren um 36 Prozent gestiegen sind. Negative Auswirkungen auf die Nutzungsdauer eines Gebäudes gibt es insbesondere in den „kurzlebigen Bereichen“, zu denen die technischen Anlagen gehören: Regelmäßige Wartungen und Austausche verstärken den Gebäudeverschleiß.

Bauherren sollten daher während der Planungsphase überlegen, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und wo die Energiegewinnung teuer verpufft, empfiehlt KLB-Klimaleichtblock.

 

KLB-Klimaleichtblock rät zu Mauerwerk aus Leichtbeton

„Massives Mauerwerk aus Leichtbeton erreicht auch ohne Zusatzdämmung Bestwerte beim Wärmeschutz. Flankiert von einer wohl dosierten Anlagentechnik legt der Bauherr damit den Grundstein für langfristige Energieeffizienz“, erläutert Baustoff-Experte Andreas Krechting.

„Das Geld, das der Bauherr bei einem Verzicht auf übertriebene technische Anlagen einspart, könnte er in einen Gewinn an Wohnraum investieren: Ein Kellergeschoss bietet hier noch immer die beste Lösung für viel Platz auf begrenzter Fläche. Zudem sichert ein Untergeschoss eine dauerhafte Wertsteigerung der Immobilie – auch nach 20 oder 30 Jahren.

 

26.09.2015 | Quelle: KLB-Klimaleichtblock | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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