German Renewables Award 2015: Nominierte bearbeiten zentrale Fragen der Energiewende

Preisverleihung 2014. Ein Projekt mit Photovoltaik-Aufdach- und Fassadenmodulen ist 2015 nominiert
Preisverleihung 2014. Ein Projekt mit Photovoltaik-Aufdach- und Fassadenmodulen ist 2015 nominiert

Ob energieautarke Wohnhäuser, Photovoltaik-Fassaden oder neuartige Energiespeicher – die Bewerbungen für den German Renewables Award 2015 zeichnen sich durch Innovationsstärke und Kreativität aus und orientieren sich an den aktuellen Bedürfnissen der Erneuerbare-Energien-Branche, berichtet die Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH. 

Von 43 Bewerbungen wählte die Jury in drei Preiskategorien jeweils drei in die Endauswahlliste.

Die Verleihung des German Renewables Award 2015 findet im Rahmen der Fünf-Jahres-Feier des EEHH-Clusters am 03.12.2015 im Hamburger Empire Riverside Hotel statt.

„Das Jahrhundertprojekt Energiewende kann nur gelingen, wenn sich die Erneuerbare-Energien-Branche ihren Mut und Ideenreichtum bewahrt. Die Bewerbungen im vierten Jahr des German Renewables Awards beweisen eindrücklich, dass die Akteure unserer Branche weiter unermüdlich, kreativ und erfolgreich am Gelingen der Energiewende arbeiten. Wir sind stolz, dass unsere Expertenjury die Besten unter ihnen im Rahmen unserer Fünf-Jahres-Feier auszeichnen wird“, sagt EEHH-Geschäftsführer Jan Rispens.

 

Bewerbungen mit Solarstrom-Hausspeichern und Photovoltaik-Fassaden

Die Weiterverwendung von überschüssiger Energie war das vorherrschende Thema bei den Einreichungen in der Kategorie „Produktinnovation des Jahres“. Die Bewerbungen reichten vom hochmodernen Elektrolyseur der Siemens AG bis hin zum Hausspeicher für Solarstrom von EWE. Auch ein System von DeVeTec für die Verstromung von Abfallwärme aus regenerativen Energiequellen begeisterte die Jury. Insgesamt bewarben sich 14 Unternehmen in dieser Rubrik.

Mit der Lösung der Frage, wie sich überschüssiger Windstrom in Gas umwandeln lässt, beschäftigt sich das Hamburger Projekt WindGas der HanseWerk AG. Die Rolle intelligente Speicher und Betriebsstrategien für die lokale Energieversorgung steht im Fokus der SmartRegion Pellworm, ein Projekt von Hansewerk und der Schleswig-Holstein Netz GmbH. Auch ein sich selbst mit Energie versorgendes Haus von Solarnova mit einer Kombination von Photovoltaik-Aufdach- und Fassadenmodulen zählt zu den drei Nominierten in dieser Kategorie. In der Kategorie „Projekt des Jahres“ gab es sechs Bewerbungen.

Der German Renewables Award wird außerdem für die beste „Studentenarbeit des Jahres“ und in der Rubrik „Lebenswerk“ verliehen.

 

17.10.2015 | Quelle: Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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