Europäischer Solarpreis 2015: EUROSOLAR gibt die Gewinner bekannt

Die Würdigungen der Preisträger werden ab dem 23. November auf www.eurosolar.de verfügbar sein
Die Würdigungen der Preisträger werden ab dem 23. November auf www.eurosolar.de verfügbar sein

Die Gewinner des Europäischen Solarpreises 2015 stehen fest. Sie verkörperten ein außerordentliches Engagement für die Nutzung erneuerbarer Energien und für eine nachhaltige Lebensweise, berichtet EUROSOLAR e.V. (Bonn) in einer Pressemitteilung.

Die Preisverleihung findet am 23.11.2015 im Palais Waldstein in Prag statt.

 

Der Europäische Solarpreis 2015 wird an folgende Preisträger vergeben:

Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke:

  • Energieautonome Gemeinde Kněžice, Tschechische Republik
    Großes Engagement und Vorbildfunktion für eine Erneuerbare und Nachhaltige Entwicklung in der Tschechischen Republik.

  • SUNSTORE 3, Dronninglund Fjernvarme, Dänemark
    Erstes vollständig solares Nahwärmekonzept mit Einbindung einer saisonalen Energiespeicherung in Dänemark.

Solare Architektur und Stadtentwicklung:

  • Aktiv-Stadthaus, ABG Frankfurt Holding, Deutschland
    Aktuell erstes und größtes innerstädtisches Mehrfamilien-Wohnhaus, welches den Effizienzhaus-Plus-Standard erreicht.

  • 238 %-PEB-Bürogebäude, Cavigelli Ingenieure, Schweiz
    Innovatives technologisches Gebäudekonzept mit einem Selbstversorgungsgrad von 238 Prozent.

  • Ghella Office, Alberto Raimondi, RicciSpaini Architetti Associati, Italien
    Energetische Transformation eines denkmalgeschützten Bürogebäudes bei gleichzeitiger Erhaltung des ursprünglichen Designs.

Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen:

  • SOLARier – Gesellschaft für erneuerbare Energie, Österreich
    Langjähriger Einsatz für die Nutzung umweltfreundlicher Energiesysteme an privaten Gebäuden in Österreich.

Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften:

  • Pro Guben – Verein für Energie und Umwelt, Deutschland
    Großes Engagement für die Nutzung Erneuerbarer Energien über Ländergrenzen hinweg und der Kampf gegen den Lausitzer Kohletagebau.

Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien:

  • 131 %-PEB-MFH-Sanierung, Hardegger Immobilien, Schweiz
    Energetische Sanierung eines Mehrfamilienhauses mit exemplarischer Nutzung Erneuerbarer Energien und baulicher Einfügung in das historische Stadtbild.

Transportsysteme:

  • ElectriCity, Stadt Götheburg, Schweden
    Exemplarische Versorgung des öffentlichen Transports aus regenerativen Quellen im Rahmen einer kooperativen Zusammenarbeit aus Stadt und Forschung.

  • Solarbagger, Affentranger Bau, Schweiz
    Weltweit erster 16-Tonnen-Solarbagger mit Elektroantrieb und Energieversorgung durch eine PV-Anlage auf dem Firmengebäude.

Bildung und Ausbildung:

  • Geothermische Anlage im Ägyptischen Museum von Turin, Proeco e Onleco, Italien
    Erhaltung historischer Kunstschätze mithilfe eines Kühlsystems aus regenerativen Quellen.

Sonderpreis für persönliches Engagement:

  • Kent Skaanning, Dänemark
    Pionier im Bereich Biogas und bekannter Fürsprecher der Erneuerbaren Energien in Dänemark.

Die Jury hat zudem die Stadt Paris in der Kategorie Medien für die symbolische Nutzung erneuerbarer Energien auf dem Eiffelturm und die damit zusammenhängende Botschaft für COP21 ausgewählt.

Darüber hinaus wurde Elon Musk in der Kategorie Eine-Welt-Zusammenarbeit nominiert, der den „entwickelten Ländern“ veranschaulicht, dass sie immer noch an „unterentwickelten Mustern“ festhalten.

Die Würdigungen der Preisträger werden ab dem 23. November auf www.eurosolar.de verfügbar sein. 

 

11.11.2015 | Quelle: EUROSOLAR e.V. | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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