AMPARD präsentiert neues Energie-Management-System für Solarstrom-Speicher und zur Teilnahme am Markt für Regelleistung

DAS AMPARD User Interface erlaubt einen raschen Blick auf die Leistung der eigenen Photovoltaik-Anlage
DAS AMPARD User Interface erlaubt einen raschen Blick auf die Leistung der eigenen Photovoltaik-Anlage

Die Ampard AG (Zürich) präsentiert ein neues User Interface zur Steuerungssoftware AMPARD. AMPARD ist ein intelligentes Energie-Management-System für Solarstrom-Speicher. Es optimiert laut Anbieter den Eigenverbrauch und ermöglicht die Teilnahme am Regelleistungsmarkt.

Das AMPARD User Interface präsentiert dies auf smarte Weise. Die eigene grüne Stromversorgung werde zum Erlebnis.

AMPARD kümmert sich in erster Linie darum, dass der selbst produzierte Solarstrom auch selbst verbraucht werden kann. So lohne sich eine Photovoltaik-Anlage auf Einfamilienhäusern am meisten.

 

Erkennen, wo und wann der Solarstrom fließt

AMPARD zeige, ob der Strom, der gerade aus der Steckdose fließt, direkt vom Dach, aus dem Speicher oder aus dem Netz kommt. Alle Stromflüsse im Haus erscheinen unmittelbar und animiert auf der Startseite des User Interface. Die mobile Applikation erklärt, rechnet vor und spricht den Benutzer dabei direkt an.

„Es soll Spaß machen, das AMPARD User Interface aufzurufen und einen raschen Blick auf die Leistung der eigenen Anlage zu werfen“, erklärt Simon Summermatter, CEO der Ampard AG.

Selbstverständlich biete die Applikation auch vertiefte Analysemöglichkeiten. Zum Beispiel könne die Einsparung an Stromkosten über den Tag, den Monat oder das Jahr aufgerufen werden. Auch eine Gegenüberstellung des stündlichen Stromverbrauchs und der der eigenen Produktion sei möglich.

 

Speicher als virtuelles Kraftwerk ermöglichen Stabilisierungshilfe für das Stromnetz

Mit AMPARD können auch mehrere Speicher zu einem virtuellen Kraftwerk zusammengefasst werden, die für das Stromnetz Stabilisierungshilfe bereitstellen, auch Regelleistung genannt. Das werde vom Netzbetreiber entsprechend vergütet und Speicherbesitzer daran beteiligt, so das Unternehmen.

Sei ein die Stabilität gefährdendes Überangebot an Strom im Netz vorhanden, reagiere ein Speicher innerhalb von weniger als 30 Sekunden und entziehe dem Netz eine kleine Menge an Strom. Kurze Zeit später werde die gleiche Menge an Strom wieder ins Netz entladen. Gerade nicht benutzte Speicherkapazitäten werden so sinnvoll genutzt.

Der Batterieladezustand variiere dadurch aber selten um mehr als 1 % und die private Speichernutzung bleibe dabei unbeeinträchtigt. Im AMPARD User Interface ist die Abrechnung für die Regelleistungserbringung transparent aufgezeichnet, so der Anbieter.

 

16.11.2015 | Quelle: Ampard AG | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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