Gutachten bestätigt Unbedenklichkeit des Photovoltaik-Reinigungssystems SunBrush mobil

Photovoltaik-Reinigungssystem SunBrush mobil im Einsatz
Photovoltaik-Reinigungssystem SunBrush mobil im Einsatz

„Mit der SunBrush mobil können Solarmodule schonend und deshalb völlig bedenkenlos gereinigt werden“, versichert Franz Ehleuter. Der Unternehmer aus Lachen im Allgäu hat ein hydraulisch angetriebenes Photovoltaik-Reinigungssystem zum Anbau an beliebige Fahrzeuge entwickelt und vertreibt es in der Sunbrushmobil GmbH.

Für den Geschäftsführer gilt die in einem wissenschaftlichen Gutachten nachgewiesene, modulschonende Funktion seines Systems sowohl in mitteleuropäischen Gefilden als auch in Wüstenregionen, wo verstärkt Sand und Feinstaub den PV-Modulen zusetzen.

 

Ulmer Professor untersucht Photovoltaik-Module auf Leistungsverluste und Verschleiß durch Reinigung

Ehleuter möchte damit etwaigen Verunsicherungen in der Photovoltaik-Branche durch eine Veröffentlichung des Photovoltaik-Instituts Berlin entgegentreten. Das PI Berlin hatte gewarnt, dass manuelle oder automatische Reinigungssysteme zu Schäden an der Glasoberfläche der Module führen könnten.

Um sich seine Überzeugung wissenschaftlich bestätigen zu lassen, gab Ehleuter im Januar 2015 ein Gutachten bei Professor Gerd Heilscher in Auftrag. Heilscher leitet das Institut für Energie- und Antriebstechnik an der Hochschule Ulm. Er untersuchte Photovoltaik-Module auf Leistungsverluste und Verschleiß durch möglicherweise von der SunBrush-Reinigungsanlage verursachten, mechanischen Abrieb und Kratzer.

 

Keine Veränderungen an den Solarmodulen

Hierzu wurde eine Solarfläche mit 1.002 Durchläufen trocken gereinigt, was auf 20 Jahre umgerechnet rund einen Bürstendurchgang pro Woche bedeutet. Pro Modul wurden jeweils circa 140 Gramm Quarzsand gleichmäßig auf der Moduloberfläche verteilt.

„Die Auswertungen belegen, dass nach den 1.002 Durchläufen keine Leistungsminderung der PV-Module messbar ist. Auch die Elektrolumineszenz-Analyse und die Kontrolle der Glasoberfläche der Solarmodule mit dem Mikroskop zeigen keine Veränderungen an den Solarmodulen“, fasst Heilscher zusammen.

Schon 2012 hatte er die SunBrush-Anlage in den Laboren der Hochschule Ulm getestet und Module nach über 4.000 Reinigungsdurchgängen im nassen und trockenen Zustand begutachtet. Damals konnten keine Kratzer an der Glasoberfläche und insbesondere keine Veränderung der elektrischen Kenndaten im Vergleich vor und nach der Reinigung festgestellt werden.

Wie Franz Ehleuter erklärt, liegt die sanfte Arbeitsweise der SunBrush mobil an der ausgeklügelten Mechanik. „Die Drehrichtung der Bürste ist gegenläufig zur Fahrtrichtung. Dadurch wird der Schmutz schonend von der Oberfläche gelöst und abtransportiert.“ Außerdem sorge die Schrägstellung der schraubenförmigen Walzenbürste dafür, dass der Schmutz nach unten gefördert werde.

Weitere Informationen: Gutachten – SunBrush Solarreinigungsanlage von Prof. Gerd Heilscher vom 19. Januar 2015

 

10.12.2015 | Quelle: Sunbrushmobil GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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