Solar-Förderung in den USA: Investment Tax Credit wird um fünf Jahre verlängert

Analysten der Deutschen Bank sehen in der Fortführung der Steuervergünstigungen einen wichtigen positiven Impulsgeber für die US-Solarbranche
Analysten der Deutschen Bank sehen in der Fortführung der Steuervergünstigungen einen wichtigen positiven Impulsgeber für die US-Solarbranche

Laut US-Medienberichten hat der Kongress der Vereinigten Staaten am 15.12.2015 das ITC-Förderprogramm (Investment Tax Credit) um fünf Jahre verlängert.

Damit gilt die 30-prozentige Steuervergünstigung für Solar-Projekte bis 2019, bevor sie dann 2020 herabgestuft und 2022 endgültig beendet werden soll.

Analysten der Deutschen Bank sehen in der Fortführung einen wichtigen positiven Impulsgeber für die US-Solarbranche. Das vermeidet laut Deutscher Bank extreme Vorzieheffekte, die mit dem geplanten Auslaufen der Förderung im Jahr 2016 erwartet wurden, aber wesentlich mehr Wachstum in den nächsten fünf Jahren.

 

Kräftiges Solar-Wachstum bis 2021 erwartet

Die Analysten betonen, dass die Verlängerung das Risiko eines Überangebots im Jahr 2017 senke. Sie gehen jetzt davon aus, dass die Solar-Nachfrage in den USA bis 2021 kräftig wächst. Außerdem erwarten sie, dass die Photovoltaik in immer mehr US-Bundesstaaten Netzparität erreicht, da Projektentwickler ihre Kosten senken und die Strompreise weiter steigen.

Während die US-Prognose der Deutschen Bank für 2016 mit 16 Gigawatt hoch angesetzt war und nun etwas niedriger ausfallen könnte, rechnen die Analysten ab 2017 mit deutlichem Wachstum, insbesondere bei gewerblichen Solarstrom-Anlagen und Photovoltaik-Kraftwerken.

 

16.12.2015 | Quelle: thehill.com; Deutsche Bank | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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