MaxSolar zieht erfolgreiche Bilanz aus genossenschaftlichen Bürgersolar-Projekten 2015

Der Bürgersolarpark Meerane wurde auf einer 2,2 Hektar großen Gewerbefläche zwischen Gewerbegebiet, Autobahn und Bundesstraße errichtet
Der Bürgersolarpark Meerane wurde auf einer 2,2 Hektar großen Gewerbefläche zwischen Gewerbegebiet, Autobahn und Bundesstraße errichtet

Die MaxSolar GmbH (Traunstein) hat dieses Jahr zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von fast 11 Megawatt als genossenschaftliche Bürger-Solarparks umgesetzt.

Das Geschäftsmodell lohne sich für die Bürger, die Energiewende und die Photovoltaik-Industrie, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

„Das ist ein Spitzenwert, wenn man bedenkt, dass der Photovoltaik-Zubau in Deutschland dieses Jahr noch hinter den Vorgaben der Regierung liegen wird“, sagt Dr. Franz Hauk, Geschäftsführer der MaxSolar GmbH. „Beide Projekte haben sich über die Genossenschaft verkauft wie geschnitten Brot“.

 

Photovoltaik-Anteile in kurzer Zeit gezeichnet

Beim ersten, größeren Bürgersolarpark Wachenbrunn mit 8,7 MW waren alle Anteile innerhalb von 3 Monaten gezeichnet. Beim zweiten Bürgersolarpark in Meerane waren die Anteile sogar schon nach elf Tagen vergeben.

Die MaxSolar GmbH  will Genossenschaften einen leichten Einstieg in Photovoltaik-Projekte ermöglichen und unterstützt sie bei der Finanzierung, Planung, Umsetzung und Betriebsführung.

 

Solar-Parks werden digital verwaltet

Die Solar-Parks Meerane und Wachenbrunn wurden in Zusammenarbeit mit der Energiegenossenschaft Inn-Salzach e.G. (EGIS) projektiert, finanziert und installiert. Dabei setzten die Partner auf digitale Verwaltung: Ein speziell entwickeltes Internet-Portal ermöglicht Interessenten die Zeichnung von Anteilen und Genossenschaftsmitgliedern die Verwaltung ihrer Anteile im Internet. „Das hat viel zur Akzeptanz und dem Erfolg unserer Projekte beigetragen, und es muss kein Stück Papier bewegt werden, und dies bei über 20.000 Anteilen“, erklärt Pascal Lang, Vorstandsvorsitzender der EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG (EGIS, Neuötting).

MaxSolar betont seine guten Erfahrungen mit der Zusammenarbeit zwischen Ingenieurbüro und Genossenschaften, aber auch mit der Akzeptanz des Modells Bürgersolarpark in der Bevölkerung. Das Modell soll weiter ausgebaut werden.

 

29.12.2015 | Quelle: MaxSolar GmbH; Bild: EGIS | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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