imec und seine Solliance-Partner präsentieren erstes semi-transparentes Perowskit-Modul

imec erreichte eine Effizienz von 12 % auf einem 4 cm2 großen Perowskit-Modul und 10 % auf 16 cm2 großen Modulen
imec erreichte eine Effizienz von 12 % auf einem 4 cm2 großen Perowskit-Modul und 10 % auf 16 cm2 großen Modulen

Das Nanoelectronik-Forschungszentrum imec (Leuven, Belgien), Mitglied im Solliance-Verbund, hat am 25.05.2016 das erste semi-transparente Perowskit-Solarmodul präsentiert. Es erzielt Wirkungsgrade bis zu 12 %.

Mit der Technologie können z. B. halbtransparente PV-Fenster für Nullenergiehäuser hergestellt werden. In Kombination mit einer Silizium-Solarzelle wurde ein Wirkungsgrad von 20,2 % gemessen.

„Wir sind stolz auf diese Ergebnisse“, sagte Tom Aernouts von imec. „In Zukunft wollen wir die Module größer machen und die Perowskit-Solarzellen-Technologie optimieren.“

 

Weltrekord-Wirkungsgrade für Perowskit-Technologie

Perovskit-Module können mit einfachen Technologien (Beschichtungs- oder Druckverfahren) hergestellt werden. Sie können auf flexiblen Trägern wie Plastik- oder Metallfolien, aber auch auf festen Trägern wie Glas oder Metall realisiert werden. Die optischen und elektrischen Eigenschaften werden über die Zusammensetzung der Materialkomponenten gesteuert, so dass verschiedene Farben und Transparenzgrade erzielt werden.

Imec erreichte die Effizienz von 12 % auf einem 4 cm2 großen Modul und 10 % auf 16 cm2 großen Modulen. Das sei Weltrekord bei dieser Technologie, betonen die Forscher.

 

30.05.2016 | Quelle: imec | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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