Forschungsberichte bestätigen Leistungsfähigkeit des Konzepts „Effizienzhaus Plus“

Dem Gebäudesektor kommt im Hinblick auf die deutsche Energiewende eine bedeutende Rolle zu.
Dem Gebäudesektor kommt im Hinblick auf die deutsche Energiewende eine bedeutende Rolle zu.

Wie die Zukunft des energieeffizienten Bauens in Deutschland aussehen könnte, veranschaulichen die bislang 20 veröffentlichten Abschlussberichte der Modellvorhaben im Netzwerk „Effizienzhaus Plus“.

Die durch technisches Monitoring erfassten Gebäudedaten zeigen, dass ein klimaneutrales, energieeffizientes und dennoch architektonisch ansprechendes Wohnen möglich ist.

 

36 Modellprojekte werden messtechnisch begleitet

Die insgesamt 36 Modellprojekte werden von unterschiedlichen Forschungs-Institutionen über einen Zeitraum von zwei Jahren messtechnisch begleitet. Die Querauswertung der Messdaten wird vom Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart vorgenommen.

Zu den architektonisch ansprechenden Gebäuden mit guten Ergebnissen in der Begleitforschung zählt z. B. das Münnerstädter Effizienzhaus Plus „MüPEG“. Es wurde inzwischen auch mit dem „Passivhaus Premium“-Standard zertifiziert.

Das „energy+ Home“ in Darmstadt zeigt, wie ein Reihenendhaus aus den 1970er Jahren zu einem Effizienzhaus Plus umgebaut werden kann.

Die Verbindung aus einem kostengünstigen, wartungsarmen Haustechnikkonzept und einer nachhaltigen Bauweise gehört zu den Merkmalen des „Effizienzhaus Plus“ in Lüneburg. Die Mehrkosten für das Einfamilienhaus amortisieren sich bereits nach 12 Jahren.

 

Zukunftsweisendes Konzept für Neu- und Bestandsbauten

„Dem Gebäudesektor kommt im Hinblick auf die deutsche Energiewende eine bedeutende Rolle zu. Um die Klimaschutzziele und eine CO2 Einsparung von mindestens 80 Prozent bis 2050 zu erreichen, ist es dringend erforderlich, die energetische Versorgung von Gebäuden klimaneutral zu gestalten. Die bereits veröffentlichten Abschlussberichte beweisen, dass es sich bei dem Effizienzhaus Plus um ein zukunftsweisendes Konzept für Neu- und Bestandsbauten handelt“, berichtet die ZEBAU GmbH (Hamburg).

 

02.04.2017 | Quelle:  ZEBAU - Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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