Phoenix Solar meldet Umsatzwachstum und operativ schwarze Zahlen im Geschäftsjahr 2016

Im laufenden Jahr erwartet das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar ein deutliches Umsatzwachstum
Im laufenden Jahr erwartet das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar ein deutliches Umsatzwachstum

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legte am 31.03.2017 den Konzernabschluss 2016 vor. Das Unternehmen erzielte Umsatzerlöse von 139,2 Millionen Euro, ein Wachstum um 16,6 %.

„Zum ersten Mal seit 2010 können wir operativ schwarze Zahlen vorweisen“, berichtet Phoenix Solar. Dafür sei vor allem die deutlich gestiegene Rohertragsmarge von 12,6 % verantwortlich. Gründe seien Initiativen zur Verbesserung der Beschaffungsprozesse und der Angebotserstellung sowie die Einstellung erfahrener Experten in allen regionalen Einheiten.

"Wir haben 2016 ein ordentliches Umsatzwachstum vorgelegt. Zum ersten Mal seit vielen Jahren haben wir ein positives EBIT erwirtschaftet. Dazu tragen Kostenbewusstsein, verbesserte Beschaffung und Disziplin beim Managen der Projektmargen erfreulich bei“, sagte der Vorstandsvorsitzende Tim P. Ryan.

 

USA waren 2016 die stärkste Vertriebsregion

Im Berichtsjahr wurden weltweit Phoenix-Solar-Module mit einer Gesamtleistung von 153,7 MWp verbaut. Die USA waren dabei die stärkste Vertriebsregion. Phoenix Solar erzielte dort Umsatzerlöse von 108,7 Mio. Euro, ein Zuwachs um 11 %.

Auch im Mittleren Osten erzielte das Unternehmen ein starkes Wachstum. Der Umsatz wurde dort auf 20,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Insbesondere auf dem stark wachsenden Markt in der Türkei festigte Phoenix Solar seine Position, baute Team und Kapazitäten weiter aus und gründete eine neue Tochtergesellschaft in Ankara.

Im Asien-Pazifik-Raum konnte Phoenix Solar leicht höhere Umsätze erreichen. Wesentlicher Grund war die 2015 neu gegründete Gesellschaft auf den Philippinen.

 

Rückläufiges Photovoltaik-Geschäft in Europa

In Europa habe sich die insgesamt schwache Marktentwicklung infolge fortdauernder energiepolitischer Unsicherheiten in weiter rückläufigem Geschäft niedergeschlagen, berichtet das Unternehmen. Es erzielte dort Umsatzerlöse von 0,8 Mio. Euro (2015: 4,4 Mio. Euro). Der Rückgang sei auch auf die Einstellung des Handelsgeschäfts in Frankreich zurückzuführen.

 

Umfangreichste Bautätigkeit in der Geschichte des Unternehmens

Zum 31.12.2016 hatte Phoenix Solar einen freien Auftragsbestand im Umfang von 55,8 Mio. Euro. Der Gesamtauftragsbestand (einschließlich bereits fakturierter Leistungen) im Konzern belief sich auf 186,4 Mio. Euro, ein Rückgang um 65,5 Mio. Euro.

Die globale Projekt- und Vertriebspipeline erreichte zum Jahresende 330 MWp, von denen sich 245 MWp in Bau befanden; Dies sei die umfangreichste Bautätigkeit in der Geschichte des Unternehmens, betont Phoenix Solar.

 

Phoenix Solar erwartet 2017 deutliches Umsatzwachstum

Im laufenden Jahr erwartet das Unternehmen ein deutliches Umsatzwachstum und weitere Ergebnisverbesserungen. Phoenix Solar prognostiziert Umsatzerlöse in einem Korridor von 160 bis 190 Mio. Euro. Hierfür ist voraussichtlich ein Absatzvolumen von 180 bis 220 MWp erforderlich. Bei einer solchen Entwicklung erwartet Phoenix Solar ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1 bis 3 Mio. Euro.

 

03.04.2017 | Quelle: Phoenix Solar AG | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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