Intersolar Europe präsentiert neue Entwicklungen in der Photovoltaik-Finanzierung

Die Intersolar Europe Conference findet am 30. und 31. Mai 2017 statt. Ein Fokus ist das Thema Finanzierung
Die Intersolar Europe Conference findet am 30. und 31. Mai 2017 statt. Ein Fokus ist das Thema Finanzierung

Der Erfolg eines Photovoltaik-Projektes steht und fällt mit einer adäquaten Finanzierung. In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche neue Finanzierungs-Modelle für Solarstrom-Anlagen unterschiedlichster Größe etabliert.

Die Intersolar Europe sowie die begleitende Konferenz nehmen dieses Jahr das Thema in den Fokus und informieren die Besucher über die wichtigsten Entwicklungen.

Diskutiert werden unter anderem der Einfluss von Rating-Agenturen auf das Gelingen von PV-Projekten oder auch die Chancen von Merchant-PV-Kraftwerken auf dem Markt.

Photovoltaik zeichnet sich dadurch aus, dass die Technologie zwar niedrige Betriebskosten verursacht, doch die Implementierungs-Kosten zunächst relativ hoch sind. Neue Finanzierungsmodelle sind daher wichtig, um den Ausbau der Solarenergie in Zukunft weltweit weiter voranzutreiben. Die Branche zeigte sich hier in den vergangenen Jahren besonders innovationsfreudig, und so gibt es mittlerweile zahlreiche neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle für PV-Projekte.


Mieten und Crowdfunding

Eine noch relativ junge Möglichkeit der PV-Finanzierung für den privaten und gewerblichen Gebrauch ist das Leasen ganzer Anlagen. Der Immobilienbesitzer spart so nicht nur die Investition, sondern muss sich auch nicht um Montage, Versicherung und Wartung kümmern. Doch auch für Großanlagen gibt es zahlreiche neue Modelle, die auf der Intersolar Europe vorgestellt werden. An beiden Tagen der Konferenz stehen neue Finanzierungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.


Die Rolle von Rating-Agenturen

Eine vielversprechende neue Methode ist das Crowdfunding, das vor allem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich praktiziert wird. Hier werden die Investoren gleichzeitig zu Miteigentümern einer Anlage. Zahlreiche Projekte haben in der Vergangenheit gezeigt, dass dies nicht nur im Nachbarschaftsverein funktioniert, sondern auch eine erfolgreiche Finanzierung für PV-Großkraftwerke sein kann.

Eine weitere lukrative Möglichkeit sind „Green Bonds“, also Öko-Anleihen, die solare Projekte finanzieren. 2016 war dafür ein Rekordjahr: Die Emission der Öko-Anleihen stieg um 120 Prozent auf 93,4 Milliarden Dollar.

Weitere Möglichkeiten, die der Aktienmarkt für Investoren und Projektentwickler birgt, stellt die Session “Financing Opportunities in the Global Secondary PV Market“ vor. Eine große Rolle spielen in diesem Zusammenhang Rating-Agenturen. Sie prüfen und bewerten die Rentabilität der Anleihen und haben so großen Einfluss auf ihre Umsetzung.

Die Intersolar Europe 2017 findet vom 31. Mai bis 2. Juni auf der Messe München statt.

 

27.04.2017 | Quelle: Solar Promotion GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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