PI Berlin schließt sich mit SolarBuyer zusammen

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Beladen der Klimakammern durch Ingenieure des PI Berlin, um Umwelteinflüsse zu simulieren. Mit dem Kauf von SolarBuyer verschaft sich das PI den Zutritt zum US-amerikanischen Markt. Foto: PI Berlin

Zum 1. Januar 2018 erwirbt das Photovoltaik-Institut Berlin (PI Berlin) 100 Prozent der Geschäftsanteile der US-amerikanischen Firma SolarBuyer.

Der Spezialist für die Herstellungsqualität von Solarmodulen und –wechselrichtern hat bisher mehr als 230 Fabrikaudits durchgeführt, was einer Produktionskapazität von 62 GW entspricht. Das PI Berlin, das durch Labortests und Inspektionen seit über zehn Jahren die Modulqualität für Solarkraftwerke überprüft, bewertet und sicherstellt, kann damit in den USA, einem der wichtigsten Photovoltaik-Märkte weltweit, Fuß fassen. Die Kunden von SolarBuyer wiederum profitieren von den Testmöglichkeiten der Labore des PI Berlin in Deutschland und in China. 


Ein etablierter Player im amerikanischen Markt

SolarBuyer ist im Bereich technisches Risikomanagement und projektbegleitende Qualitätssicherung seit 2011 auf dem amerikanischen Markt aktiv und hat sich dort einen starken Namen gemacht. Vor allem große Investoren, Projektentwickler, Anlagenbauer und Energieversorger stellen auf diesem Wege sicher, dass Fehler und Schäden an Modulen oder Wechselrichtern vor der Verschiffung bereits in der Fabrik festgestellt und behoben werden können. Dies vermeidet einen teuren Austausch im Feld, wenn die Anlage bereits installiert ist.

Für Kunden auf 5 Kontinenten, vor allem in den USA führt SolarBuyer regelmäßig Herstelleraudits in 16 Ländern, vorwiegend in China durch. Für die technische Risikoevaluierung der einzelnen Hersteller hat SolarBuyer hat ein eigenes qualitatives Bewertungssystem entwickelt. Das Unternehmen verfügt über ein hochkarätiges Team von erfahrenen Auditoren in Shanghai, China. Die beiden SolarBuyer-Gründer Peter Rusch und Ian Gregory werden weiterhin im Unternehmen tätig sein.

Gefragte Dienstleistungen unter einem Dach
Durch den Zusammenschluss der beiden Firmen werden Inspektionen in der Produktion, in Laboren und auf der Freifläche innerhalb eines integrierten Ansatzes in den USA erstmals gemeinsam angeboten. Rusch, der ab Januar beim PI Berlin den weltweiten Vertrieb leiten wird, ist von den Kundenvorteilen des Zusammenschlusses überzeugt: „Zukünftig können wir Investoren und Projektentwicklern die Sicherung der Material- und Herstellungsqualität aus einer Hand bieten – dieser integrierte Service ist einmalig in der PV Branche.“

Deutliche Verstärkung der Marktposition

„SolarBuyer ist im Bereich PV Risikomanagement und Qualitätssicherung Marktführer in den USA und für das PI Berlin ein idealer Partner für den Eintritt in einen etablierten Markt“, so Gregory, der nach dem Zusammenschluss mit dem PI Berlin die Position des General Manager USA innehalten wird.

Auch Lars Podlowski, Vorstand des PI Berlin, sieht den Zusammenschluss der beiden Unternehmen vor allem als Chance, im internationalen Geschäft Fuß zu fassen. „Wir führen unsere Stärken zusammen und können so als PI Berlin auch auf dem nordamerikanischen Markt aktiv werden, der weiterhin eine wichtige Rolle in der PV-Branche spielt. Dieser Schritt entspricht für beide Unternehmen also der Gleichung 1 plus 1 ergibt mindestens 2,5.“ 

Die Kunden beider Unternehmen können weiterhin dasselbe hohe Niveau an Service und Expertise erwarten, ergänzt durch kombinierte Fähigkeiten und Fachkenntnisse. Künftig werden das europäische SolarBuyer-Team und der EMEA-Vertrieb von der Berliner Zentrale des PI Berlin aus gesteuert. Das US-amerikanische SolarBuyer-Team bleibt in Marlborough, Massachusetts, ansässig.

 

18.12.2017 | Quelle: PI Berlin | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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