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IBC Solar erweitert seine Qualitätstests für Solarmodule

IBC Solar hat sein Qualitätslabor um einen Belastungstisch für die mechanisch-statische sowie dynamische Prüfung erweitert. Foto: IBC Solar

IBC Solar hat das unternehmenseigene Qualitätslabor um einen Belastungstisch für die mechanisch-statische sowie dynamische Prüfung erweitert. Damit können nicht nur Module allein einem Belastungstest unterzogen werden, sondern auch im Verbund mit Halterungssystemen.

Mit dem neuen Testverfahren können Windlasten mit Druck- und Sogkräften sowie das Gewicht von Schneelasten bis 5.400 Pascal simuliert werden. Um den Test möglichst realitätsnah zu gestalten, werden die Module zusammen mit Montagesystemen getestet. Damit die Installation auf schrägen Dächern simuliert wird, sind Neigungen möglich und alle Komponenten des Montagesystems können auch einzeln geprüft werden.

Sechsstündiger Härtetest
Die mechanisch-statische Testung nach DIN EN 61215-2:2017 ergänzt die bestehenden Qualitätskontrollen. Bereits vor der Produkteinführung, aber auch beim Wareneingang werden die Module Testreihen in Klimakammer, Flasher und auf einer Testanlage unterzogen. Um den neuen Test zu bestehen, dürfen Module nach dem sechsstündigen Belastungszyklus keine Verformungen, Ausbrüche, Ablösungen, Mikrorisse oder Leistungsverluste aufweisen.

Veränderte Belastungslage durch Klimawandel
Über die statische Prüfung der DIN-Norm hinaus geht die dynamische Prüfung, die IBC zusätzlich für Module und Halterungen seiner Eigenmarken durchführt. Hier werden mit einem Hochfrequenz-Test Belastungen simuliert, wie sie beispielsweise bei Extremwetterlagen über mehrere Stunden hinweg auf die Module einwirken. In der Praxis nehmen seit einigen Jahren aufgrund des Klimawandels massive Windbelastungen zu. Auch hier ist das Zusammenspiel von Modulen und Halterungssystemen entscheidend für die Widerstandsfähigkeit und damit Langlebigkeit der PV-Systeme.

Reaktion auf den Markt
Mit der Erweiterung der hauseigenen Qualitätskontrolle reagiert IBC auf verschiedene Entwicklungen des PV-Marktes. So ermöglicht das neue Testverfahren eine schnellere Reaktion auf Produktveränderungen seitens der Hersteller. Ein Beispiel dafür sind abnehmende Rahmenhöhen, die nicht nur Auswirkungen auf die Stabilität des Moduls haben können, sondern auch das Zusammenspiel von Modul und Montagesystem beeinflussen. Auch das Auslaufen des Mindestimportpreises (MIP) für chinesische Photovoltaikmodule ist für IBC ein Grund, noch stärker in die eigene Qualitätssicherung zu investieren.

 

25.10.2018 | Quelle: IBC Solar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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