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Greenpeace Energy steigt in Wasserstoff ein

Elektroyseur in Hamburg von Uniper. Foto: Oliver Ristau

Eine Tochter des Hamburger Ökoenergieunternehmens erwirbt einen Elektrolyseur, um künftig aus regenerativem Strom grünen Wasserstoff produzieren zu können, der ab 2020 ins Gasnetz eingespeist werden soll.

Die Energie des Nordens GmbH & Co. KG (EdN), deren Hauptgesellschafter Greenpeace Energy ist, erwirbt den PEM-Elektrolyseur zur Wasserstoffproduktion von der Lübecker H-Tec Systems aus Lübeck. Das teilte Greenpeace Energy mit.

Die neu entwickelte Anlage mit einer Nennleistung von einem Megawatt soll im schleswig-holsteinischen Haurup ab 2020 aus überschüssigem Windstrom jährlich bis zu drei Millionen Kilowattstunden Wasserstoff erzeugen und in das örtliche Gasnetz eingespeist werden.

„Wir setzen in Haurup die neueste Elektrolyse-Technologie mit einem hohen Wirkungsgrad ein. Damit sammeln wir Erfahrungen bei der effizienten Speicherung von überschüssigem Windstrom im Gasnetz und für die Stabilisierung des in dieser windreichen Region stark beanspruchten Stromnetzes“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Greenpeace Energy und einer der Geschäftsführer der EdN.

Das Projekt werde durch das von der Bundesregierung unterstützte Programm „Norddeutsche EnergieWende 4.0“ (NEW 4.0) gefördert, in dessen Rahmen Technologien mit besonderem Nutzen für die Energieversorgung der Zukunft in der Praxis erprobt werden.

Der Elektrolyseur produziere laut Greenpeace nicht nur Wasserstoff, sondern sei zugleich so reaktionsschnell, dass er seine Leistung auf Signale des Netzbetreibers hin herauf- oder herunterfahren und so zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen könne.

25.1.2019 | Quelle: Greenpeace Energy | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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