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Solarer Wasserstoff für Mallorca

Solarpark auf der iberischen Halbinsel, Foto: Acciona

In einem Industriegebiet auf der Baleareninsel Mallorca planen spanische Konzerne mit Unterstützung der Regierungen den Bau eines PV-Parks und eine Produktion für grünen Wasserstoff.

Mallorca wird ein Stück grüner, und zwar im Industriegebiet La Lloseta, wo bisher eine Zementfabrik stand, die Ende letzten Jahres geschlossen wurde. Wie die Solarthemen in ihrer aktuellen Ausgabe schreiben, wollen künftig der spanische Baukonzern Acciona und Gasnetzbetreiber Enagas in Kooperation mit der Regierung der Balearen und dem spanischen Industrieministerium grünen Wasserstoff produzieren.

Das vereinbarten die Partner mit dem Zementproduzenten Cemex, der das Grundstück zur Verfügung stellt. Das Projekt ist eines von mehreren zur Umwidmung des Industriegebietes am  Rande der Hauptstadt Palma de Mallorca.

Wie die Solarthemen weiter berichten, wird das Vorhaben “Power to Green Hydrogen - Mallorca” aus einem PV-Park bestehen und einer Elektrolyseanlage, die mit dem Solarstrom grünen Wasserstoff produzieren wird. Das Gas wird als Kraftstoff "dazu dienen, eine größere Flotte von öffentlichen Bussen zu versorgen".

Die beiden kapitalkräftigen Konzerne Acciona und Enagas investieren erstmals in grünen Wasserstoff. Enagas will damit Erfahrungen in der Wasserstoffproduktion und künftigen Einspeisung ins Gasnetz sammeln. Acciona baut weltweit Solarparks und ist Großaktionär des Hamburger Windturbinenbauers Nordex.

24.1.2019 | Quelle: Govern de las Illes Balears | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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