Solar News Aktuell

 




 

Universität und polytechnisches Institut der Universität von Virginia gewinnen den Solar Decathlon Europe

Das "Lumenhaus" der Universität von Virginia.

Am 27.06.2010 schloss die "Villa Solar" in Barcelona nach zehn Wettbewerbstagen mit der Siegerehrung des Solar Decathlon Europe ihre Türen. Das "LUMENHAUS" der Universität und des polytechnischen Instituts der Universität von Virginia wurde zum energieeffizientesten Gebäude des Wettbewerbs gekürt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Solar-Häuser der deutschen Fachhochschulen Rosenheim und Berlin.   Mit dem Solar-Haus Ikaros gewann die Hochschule Rosenheim den Energiebilanz-Wettbewerb, in dem der Verbrauch und die Solarenergieproduktion der Gebäude bewertet wurden.



Solararchitektur, Energieeffizienz und Wohnkomfort

Den Preis für die besten Solarenergie-Systeme erhielt die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin für das Solarhaus "Living Equia". Die Jury bewertete hier sowohl die Funktion, Effizienz und Haltbarkeit von Photovoltaik-Anlagen als auch von Solarwärme-Systemen. Der zweite Preis ging an die Hochschule Stuttgart beziehungsweise Arts et Métiers Paris Tech.

Der europäische Solar Decathlon fand nach dem Vorbild der gleichnamigen amerikanischen Variante in Madrid erstmals statt. Er verfolgt das Ziel, nicht nur Studierende, sondern auch die Öffentlichkeit für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren. Die Gebäude sollen zeigen, wie gute Solararchitektur, Energieeffizienz und Wohnkomfort Hand in Hand gehen.

28.06.2010   Quelle: Solar Decathlon Europe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität von Virginia,



 

Q-Cells SE übergibt Solarpark Ahorn an Investor MCG Management Capital Group

Zwei Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt elf Megawatt Peak (MWp) übergab Q-Cells (Bitterfeld-Wolfen) am 25. Juni 2010 im Rahmen einer Feierstunde an die Berliner MCG Management Capital Group. Der Solarpark Ahorn, der seit Februar 2010 in der Nähe des Ortes Berolzheim (Baden-Württemberg, Main-Tauber-Kreis) gebaut wurde, besteht aus zwei Teilflächen von neun bzw. elf Hektar mit einer Leistung von 4,6 bzw. 6,4 MWp. Insgesamt wurden rund 50.000 kristalline Solarmodule aufgebaut, die 3.500 Haushalte mit Strom versorgen können und dabei jährlich rund 10.000 Tonnen CO2 einsparen werden.   Die Solarstromanlagen mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro werden nun offiziell an das Netz des zuständigen Energieversorgers EnBW Regional angeschlossen.

Die Projektentwicklung wurde seit 2008 zunächst von einem Team aus der Region rund um die Crailsheimer Ingenia AG geleistet, ab Oktober 2009 mit Erwerb des Projektes durch die Berliner MCG Management Capital Group sodann gemeinsam erfolgreich zum Abschluss gebracht. Mit der Realisierung des Solarparks war die Q-Cells International GmbH beauftragt, eine Tochtergesellschaft der Q-Cells SE, die auch die kristallinen Solarzellen für die eingesetzten Photovoltaik-Module produziert hat. Die MCG Group hat Q-Cells zudem mit der Wartung und Instandhaltung sowie mit der laufenden Sicherheitsüberwachung der Photovoltaik-Anlage beauftragt.


MCG Management Capital Group: Seit 2007 rund 400 Millionen Euro in Solarstromprojekte investiert

Jörg Eßer, Geschäftsführer der MCG Management Capital Group: "Der Solarpark Ahorn ist ein weiterer Baustein in unserem Investment-Portfolio, bei dem wir einen Schwerpunkt auf Solarstromanlagen legen. Seit 2007 haben wir mit unseren Partnern insgesamt rund 400 Millionen Euro in Solarstromprojekte investiert, da wir davon überzeugt sind, mit diesen nachhaltigen Investitionen zugleich rentierliche, risikoarme Kapitalanlagen zu ermöglichen."

"Für Q-Cells sind die Anlagen im Solarpark Ahorn Referenzprojekte für mittlere Photovoltaik-Anlagen für gewerbliche und industrielle Anwendungen. Um dieses Segment erweitern wir seit Anfang 2010 unser Produktportfolio im Rahmen unser strategischen Neuausrichtung", sagt Winfried Owtscharenko, Managing Director der Q-Cells International GmbH für den Bereich Commercial & Industrial.

Holger Gerwin, ingenia AG: "Trotz der laufenden Diskussion über Einspeisevergütungen für Solarstrom zeigt der Solarpark Ahorn, dass man trotz eines restriktiven und sich schnell ändernden Umfelds profitabel arbeiten und alle Parteien zu Gewinnern machen kann. Dafür sind Rechts- und Planungssicherheit sowie Vertrauensschutz verlässliche Standortvorteile. Die ingenia AG legt auch künftig ihren Fokus auf die Entwicklung und Optimierung von Projektrechten für Anlagen zur Gewinnung Erneuerbarer Energie. Auch die Umsetzung kleinerer Projekte als Generalunternehmer steht auf unserem Programm."

28.06.2010   Quelle: Q-Cells International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller SOLON geht Vertriebspartnerschaft mit Saint-Gobain-Konzern ein

Die SOLON SE (Berlin) und die Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD) haben einen mehrjährigen Rahmenvertrag zur Lieferung von Solarmodulen im Umfang von 70 Megawatt (MW) geschlossen. Der Baufachhändler baut aktuell seine Vertriebsaktivitäten im Wachstumssegment Photovoltaik deutlich aus. Dazu hat SGBDD unter der Eigenmarke "Solarkauf" ein Shop-in-Shop-Konzept mit allen zur Installation einer Solaranlage nötigen PV-Produkten entwickelt. Solarmodule von SOLON decken dabei das Premium-Segment ab.  Bis Ende des Jahres sollen die "Solarkauf"-Shops in 45 Niederlassungen integriert werden. Das definierte Photovoltaik-Sortiment kann darüber hinaus auch an allen anderen bundesweit rund 250 Standorten des Baufachhändlers geordert werden.



Zwei starke Marken mit deutschlandweiter Vertriebs-Partnerschaft

Um ihre Kunden optimal beraten zu können, legt SGBDD großen Wert auf geschultes Fachpersonal. Die Mitarbeiter des neuen Geschäftsfeldes erhalten daher von SOLON umfangreiche Fachschulungen zur Photovoltaik, um später Profikunden wie Handwerkern, aber auch interessierten Endverbrauchern mit Expertenrat zur Seite zu stehen. "Hier finden zwei starke Marken zueinander - durch die Vertriebs-Partnerschaft mit Saint-Gobain Building Distribution sind wir deutschlandweit noch näher am Kunden", sagte Stefan Säuberlich, CEO der SOLON SE. "Wir haben ehrgeizige Ziele in diesem für uns recht neuen Markt und freuen uns, mit SOLON einen der erfahrensten Partner auf dem Markt gefunden zu haben", sagte Christian Rotthaus, Direktor Marketing und Einkauf bei der SGBDD.

Die Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH ist ein Unternehmen der Saint-Gobain S.A., Paris. Mit einem Umsatz von rund 37,7 Milliarden Euro (2009) und mehr als 190.000 Mitarbeitern in über 64 Ländern gehört die Saint-Gobain Gruppe zu den größten Industrieunternehmen der Welt. Die vier Hauptgeschäftsfelder sind Innovative Werkstoffe, Bauprodukte, Baufachhandel und Verpackung. Saint-Gobain ist in allen seinen Metiers führend. Die Aktien der Saint-Gobain Gruppe werden an zwölf europäischen Börsen gehandelt.

28.06.2010   Quelle: SOLON SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Österreichischer Hersteller GREENoneTEC erhält Auftrag für größte solarthermische Anlage der Welt aus Saudi Arabien

Das 8 km² große Campusgelände der Princess Noura Bint Abdulrahman Universität
Das 8 km² große Campusgelände der Princess
Noura Bint Abdulrahman Universität

Mitte Juni hat die Kärntner GREENoneTEC Solarindustrie GmbH den Zuschlag für den Bau der größten Solarthermie-Anlage der Welt in Riad (Saudi-Arabien) erhalten, berichtet ABA - Invest in Austria, eine Betriebsansiedlungsgesellschaft des österreichischen Wirtschaftsministeriums. Das österreichische Solarthermie-Unternehmen habe sich dabei gegen internationale Wettbewerber aus Deutschland, der Türkei, Dänemark und Asien durchgesetzt. GREENoneTEC soll im Auftrag von Millennium Energy Industries (MEI), dem britischen Experten für Energieversorgungssysteme im Nahen Osten und Nordafrika, Kollektoren für eine Solarthermie-Großanlage mit einer Fläche von 36.305 Quadratmetern produzieren und errichten, heißt es in der Pressemitteilung. Diese werde auf den Dächern der Princess Noura Bint Abdulrahman-Universität für Frauen installiert. Das Ausmaß entspreche fünf Fußballfeldern. Das saudi-arabische Projekt übertreffe damit die derzeit größte solarthermische Anlage in Marstal (Dänemark, 19.875 m2) um fast das Doppelte.   Der Großauftrag im Wert von 3,6 Millionen Euro untermauere die Führungsposition von GREENoneTEC in der internationalen Solarthermie-Branche, so ABA. "Für uns eröffnet dieser Auftrag, der bisher größte in der Firmengeschichte, ganz neue Perspektiven im arabischen Raum, am Zukunftsmarkt für die Solarbranche. Für die Region bedeutet der Deal mehr als 30 neue Arbeitsplätze", sagte Robert Kanduth, Geschäftsführer und Unternehmensgründer von GREENoneTEC.


Solarthermie zur Wasseraufbereitung und Heizungsunterstützung

Die von GREENoneTEC-Kollektoren bereitgestellte Energie soll zur Wasseraufbereitung und Heizungsunterstützung des 8 km² großen Campusgeländes der Universität dienen. Das Bauvorhaben gilt als Vorzeigeprojekt im arabischen Raum. Mit dieser Anlagengröße könnten 36.000 Personen mit Warmwasser versorgt werden. Auf die Lebensdauer der Anlage umgerechnet würden rund 52 Millionen Liter Heizöl beziehungsweise 125 Millionen Kilogramm Kohlendioxid (CO2) eingespart. Bis Ende 2011 soll der Bau laut ABA abgeschlossen sein. Die Solarwärmeanlage soll bereits Ende 2010 in den Testbetrieb gehen.


Umwelttechnikindustrie gehört zu den wachstumsstärksten Märkten Österreichs

Bei der Entwicklung ressourcen- und umweltschonender, effizienter Technologien auf Basis erneuerbarer Energiequellen (Wasserkraft, Biomasse und Biogas, Solarthermie) liege Österreich im internationalen Spitzenfeld, so ABA. Der Umsatz dieser Branche habe sich in den letzten 15 Jahren vervierfacht (von 1,5 Milliarden auf 6 Milliarden Euro). Mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzplus von 12,3 Prozent gehöre die Umwelttechnikindustrie zu den wachstumsstärksten Märkten Österreichs. Die Beschäftigungszahl in der Umwelttechnikbranche habe sich auf 22.000 Beschäftigte verdoppelt. Die Forschungsausgaben seien ebenfalls stark angewachsen: Heute würden die österreichischen Umwelttechnikanbieter rund 17 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren, erklärt die Betriebsansiedlungsgesellschaft in der Pressemitteilung.

28.06.2010   Quelle: ABA - Invest in Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GREENoneTEC Solarindustrie GmbH,


 

SunPower meldet neuen Photovoltaik-Weltrekord: Solarzellen-Prototyp mit 24,2 Prozent Wirkungsgrad produziert

Hoch effizientes Solarmodul von SunPower
Hoch effizientes Solarmodul
von SunPower

Die SunPower Corp. (San Jose, Kalifornien), Hersteller hoch effizienter Solarzellen, Photovoltaik-Module und -anlagen mit Sitz im Silicon Valley, meldete am 23. Juni 2010, das Unternehmen habe in seiner philippinischen Produktionsanlage eine Solarzelle in Standardgröße mit einem Wirkungsgrad von 24,2 Prozent hergestellt. Dieser neue Weltrekord wurde vom National Renewable Energy Lab (NREL) des US-Energieministeriums für großflächige Silizium-Wafer bestätigt, berichtet SunPower in einer Pressemitteilung.   "Dieser neue Weltrekord belegt, dass SunPower seine Führungsposition bei der Herstellung von Solarzellen mit dem weltweit höchsten Wirkungsgrad noch ausbauen kann", sagte Bill Mulligan, Vizepräsident für Technologie und Entwicklung bei SunPower. "Unsere patentierte firmeneigene Modultechnologie senkt die Solarstromkosten und erhöht dabei die Stromproduktion jedes einzelnen Moduls."



Niedrigere Energiekosten, geringere Kosten pro Watt

Der verbesserte Wirkungsgrad senkt die Energiekosten (Levelized Cost of Energy, LCOE), indem die Stromproduktion jedes SunPower-Moduls erhöht wird. Aus demselben Grund senkt der höhere Wirkungsgrad die Kosten pro Watt und pro Kilowattstunde für Rohstoffe und Materialien, Wertminderung sowie andere Herstellungskosten, Installationszeit, Fläche, Systembetrieb und damit verbundene Wartungsarbeiten. "Dieses Jahr feiern wir SunPowers 25. Geburtstag, und ich bin begeistert, welche technologischen Meilensteine dieses Unternehmen erreicht hat, die noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen wären", sagte Dr. Richard Swanson, Gründer und Technologiechef von SunPower. "Die Forschungs-, Entwicklungs- und Technikteams von SunPower haben den Modulwirkungsgrad in den letzten fünf Jahren um ganze vier Prozentpunkte gesteigert, während sie die Herstellungskosten radikal gesenkt haben. Auf ihren andauernden Erfolg sind wir extrem stolz."

28.06.2010   Quelle: SunPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corp.,
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Kyocera Solar: Photovoltaik-Produktion in San Diego angelaufen

Photovoltaik-Großmodul KD235GH-2PB
Photovoltaik-Großmodul
KD235GH-2PB

Der japanische Technologiekonzern Kyocera, einer der führenden Photovoltaik-Hersteller, produziert seit Juni in San Diego Solarmodule, um die wachsende Nachfrage nach sauberer Energie in den USA zu decken. Das neue Werk in Kalifornien hat ein Produktionsziel von 30 Megawatt pro Jahr. Weltweit strebt Kyocera eine Produktionskapazität von einem Gigawatt bis März 2013 an. Kyocera habe sich bewusst für San Diego als Produktions-Standort entschieden, um auf die wachsende Nachfrage des amerikanischen Marktes nach privaten, gewerblichen sowie schlüsselfertigen Anlagen zur Solarstromerzeugung zu reagieren, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien, weiß die Entscheidung von Kyocera zu schätzen: "Trotz Rezession ist das Angebot an grünen Jobs in Kalifornien gewachsen. Die Entscheidung von Kyocera, seine Produktion in San Diego zu starten, wird weitere Arbeitsplätze schaffen, in einer Zeit, in der wir sie am meisten benötigen."



Leistungsstarke Solarmodule für den wachsenden Markt in den USA

In San Diego produziert Kyocera seine Hochleistungs-Module. Unter anderem wird dort das Großmodul KD235GH-2PB mit 60 Zellen und 235 Watt Leistung produziert. "Wir stellen hochwertige und leistungsstarke Solarmodule in San Diego her, um den wachsenden Markt in den USA mit einheimisch produzierten Produkten zu bedienen. Mit mehr als 35 Jahren Engagement für eine saubere Energieerzeugung durch unsere Solarmodule haben wir uns das Ziel gesetzt, unsere weltweite Produktionskapazität auf 1 Gigawatt bis 2013 zu steigern, um das Angebot für die steigende globale Nachfrage zu sichern", sagt Mitsuru Imanaka, Europapräsident von Kyocera.

Neben dem künftigen Werk in San Diego verfügt Kyocera über Produktionsstätten in Japan, China, Tschechien und Mexico. Kyoceras Konzerngesellschaften beschäftigen derzeit mehr als 4.000 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten. Als eines der wenigen Unternehmen am Markt führt Kyocera alle Produktionsschritte selbst aus, von der Verarbeitung des Rohmaterials bis hin zur Modulmontage. Durch die lückenlose Kontrolle, den vollautomatisierten Fertigungsprozess und 35 Jahre Erfahrung im Solargeschäft erzielt Kyocera eine besonders hohe Qualität der Module. Davon profitieren weltweit sowohl Privatanwender als auch Betreiber von Solar-Großanlagen.

28.06.2010   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Corporation,
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Spatenstich: Photovoltaik-Hersteller AVANCIS beginnt Bauarbeiten für zweite Fabrik in Torgau

Photovoltaik-Modul von AVANCIS
Photovoltaik-Modul von AVANCIS

Der Solarmodulhersteller AVANCIS hat im sächsischen Torgau mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss zum Bau seiner zweiten Fabrik gegeben. Die Bauarbeiten gehen laut AVANCIS im Rekordtempo voran: Nur zwei Wochen nachdem die Entscheidung zum Bau der Fabrik gefallen ist, rollen bereits die Bagger auf das Baufeld. Das neue Werk soll mit einer jährlichen Gesamtfertigungskapazität von 100 Megawatt (MW) gleich fünfmal so groß werden wie die bestehende Fabrik.   AVANCIS entwickelt und produziert Dünnschicht-Photovoltaikmodule auf CIS-Basis (Copper-Indium-Selenide). Die Produktionskapazität der ersten Fabrik am Geschäftssitz in Torgau beträgt 20 Megawatt-peak pro Jahr (MWp/a). "Wir haben dieses Projekt sehr gut vorbereitet und haben einen ehrgeizigen Zeitplan", so Hartmut Fischer, Geschäftsführer von AVANCIS. Der Neubau auf dem 25.000 m² großen Gelände soll innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen werden. Bereits ab dem ersten Quartal 2012 will das Unternehmen hier die dritte Generation innovativer Photovoltaik-Module herstellen.


Bekenntnis zur Region; zahlreiche neue Arbeitsplätze

Andrea Staude, Oberbürgermeisterin der Stadt Torgau, beglückwünschte die Bauherren zum erfolgreichen Auftakt und sprach gleichzeitig ihre Freude über den Ausbau aus: "Mit der zweiten Solarfabrik unterstreicht AVANCIS sein Bekenntnis zur Region und leistet seinen Beitrag zur Sicherung des Glasstandorts Torgau. Wir freuen uns sehr über das Unternehmenswachstum und die geplanten Arbeitsplätze", sagte sie auf dem Baufeld. AVANCIS will für sein zweites Werk im dreistelligen Bereich Personal einstellen. Im Oktober 2008 hat AVANCIS seine erste Fabrik in Torgau in Betrieb genommen und beschäftigt heute bereits 150 Mitarbeiter am Standort. Dazu kommt ein 50-köpfiges Team für Forschung und Entwicklung sowie Fabrikplanung in München. Die neue Fertigung entsteht vis-à-vis der bestehenden Fabrik.

27.06.2010   Quelle: AVANCIS GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AVANCIS GmbH & Co. KG,
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Solarenergie statt Öl: Berliner Weiterbilder vermittelt Photovoltaik-Kenntnisse an den größten Stromversorger von Abu Dhabi

In Vorbereitung auf das Solardach-Programm in Abu Dhabi schulte die in Berlin ansässige Renewables Academy (RENAC) vergangene Woche den örtlichen Stromversorger ADDC (Abu Dhabi Distribution Company) in Sachen Photovoltaik. Auf dem Stundenplan standen Themen wie Anlagendesign, Montage, Wartung und Monitoring sowie Netzintegration. "Durch das Training konnten sich unsere Ingenieure die nötigen Fertigkeiten aneignen, um den kommenden Herausforderungen des Solardach-Programms zu begegnen, insbesondere aufgrund der Mischung aus Theorie und praktischen 'hands-on'-Übungen", erklärte Jürgen Beigel, Senior Projekt Manager des Abu Dhabi Solardach-Programms.   Stromerzeugung aus Solarenergie und deren Einspeisung in das öffentliche Netz ist bisher noch ein relativ neues Thema für Abu Dhabi und ADDC. Um den Ausbau der Photovoltaik in Abu Dhabi anzustoßen, sollen demnächst privaten Investoren durch neue politische Rahmenbedingungen entsprechende Anreize geschaffen werden. Im Vorfeld zu der neuen Gesetzgebung will die Regierung mit einem insgesamt 500 MW großen Pilotprojekt, dem Solardach-Programm, erste Erfahrungen sammeln. Mit der Umsetzung des Pilotprojektes wurde ADDC beauftragt.


Photovoltaik-Anlagensysteme werden gemäß den örtlichen Bedingungen ausgewählt

Die Region weist zwar sehr gute solare Einstrahlungswerte vor, gleichzeitig aber auch hohe Luftfeuchtigkeit sowie ein großes Staub- und Sandaufkommen. Im Pilotprojekt werden unterschiedliche Photovoltaik-Anlagensysteme getestet, um die unter örtlichen Bedingungen optimale Anlagengröße, Komponentenauswahl und Aufstellwinkel zu ermitteln. Die Ingenieure von ADDC werden künftig die Installation überwachen und für den Netzanschluss sorgen. Die RENAC hat bereits zahlreiche Ingenieure und Techniker aus der Region Naher und Mittlerer Osten darin geschult, unter regionalen Gegebenheiten optimal funktionierende Solarthermie- oder PV Anlagen zu planen, zu installieren und zu warten. Für ihre Schulungen hat die RENAC - neben ihrem 230 m2 großen Trainingszentrum in Berlin - ein eigens für weltweite Erneuerbare-Energien-Trainings angefertigtes mobiles Trainingszentrum. Damit können die Kursteilnehmer direkt vor Ort optimal auf den Aus- und Umbau der Strom- und Wärmeerzeugung durch Sonne und Wind vorbereitet werden.

27.06.2010   Quelle: Renewables Academy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Renewables Academy AG,
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Photovoltaik-Technologie von Sunways findet großes Interesse auf der Intersolar 2010

"Future Cube" mit Photovoltaik-
Elementen

Die Sunways AG (Konstanz). berichtete über die erfolgreiche Teilnahme an der Intersolar Europe 2010, der weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft, die Mitte Juni in München stattfand. Neben Produktneuheiten bei Photovoltaik-Modulen und Solar-Wechselrichtern mit der führenden Technologie von Sunways konnten sich die Besucher auch über die breite Palette gebäudeintegrierter PV-Lösungen des Unternehmens informieren. Große Anerkennung bei Architekten und Installateuren fand der "Future Cube", ein innovatives integriertes Gebäudetechnik-Konzept. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Besucher des Sunways-Messestandes um 20 Prozent gestiegen; auch der Anteil ausländischer Besucher sei deutlich gewachsen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Ich freue mich über das stetig wachsende Interesse an den Produkten der Sunways AG. Als Technologieführer bei Solarzellen und Wechselrichtern bieten wir unseren Kunden innovative Lösungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche und höchste Erträge bei der Gewinnung von Strom aus der Sonne", sagte Michael Wilhelm, der Vorstandsvorsitzende der Sunways AG, in München.


"Future Cube": Innovatives Gebäudetechnik-Konzept mit Photovoltaik

Sunways ist der Photovoltaik-Partner bei "Future Cube", einem von Behnisch-Architekten initiierten Projekt für nachhaltiges Bauen: Photovoltaik, Tageslichtlenkung, Verschattung, effiziente Kunstlichttechnik und Klimatisierung wurden in einem innovativen Gebäudetechnik-Konzept integriert. Der optischen Gestaltung einer PV-Fassade sind kaum Grenzen gesetzt: Sunways bietet hierfür hoch effiziente transparente und farbige Solarzellen aus kristallinem Silizium. In München war das Beispiel einer grünen Fassade zu sehen.

Die Wechselrichter der neuen dreiphasigen NT-Serie von Sunways (in den Leistungsklassen 10, 11 und 12 Kilowatt) bieten einen erstklassigen Wirkungsgrad und höchste Erträge. Alle Geräte sind auf Knopfdruck europaweit einsetzbar. Durch die weitere Steigerung des Wirkungsgrads von Sunways-Solarzellen stehen Solarmodule in höheren Leistungsklassen zur Verfügung: monokristalline Solarmodule mit 250 Watt peak und multikristalline Solarmodule mit 245 Watt peak. Das designorientierte Solarmodul des Unternehmens, das Solar-Laminat SM 215L, ist jetzt auch mit einem Indach¬Montagesystem erhältlich; das Wasser abweisende System übernimmt die Funktion der Gebäudehülle und ersetzt die herkömmliche Dacheindeckung.

27.06.2010   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Bitterfeld-Wolfen: 1.000-Dächer-Solar-Programm beim Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" erfolgreich

Sovello unterstützt die
Sovello unterstützt die "Stadt der blauen Dächer"

Das 1.000-Dächer-Programm der Sovello AG für die Region Bitterfeld-Wolfen ist einer der Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen". Marc Melzer von der Deutschen Bank in Magdeburg zeichnete am 18. Juni 2010 die von Stadt und Landkreis unterstützte Initiative, die private Investitionen in Solarstrom-Anlagen anstoßen will, als "Ausgewählten Ort 2010" aus. Das Photovoltaik-Unternehmen stellt interessierten Hausbesitzern Solarmodule zu Sonderkonditionen zur Verfügung. Auch Installateure werden geschult.   Anlässlich der Preisverleihung betonte Marc Melzer: "Das 1.000-Dächer-Programm stärkt das Solar-Know-how und den Wirtschaftsstandort. Durch die engagierte Kooperation von Wirtschaft, Behörden und Privatpersonen setzt es ein beispielhaftes Zeichen für gelebte Nachhaltigkeit und leistet einen wichtigen Beitrag für unsere wirtschaftliche und ökologische
Zukunft."




Nachhaltige Entwicklung auf kommunale Ebene

Petra Wust, Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, zeigte sich stolz, mit den Kooperationspartnern einen "Ausgewählten Ort" im Land der Ideen hervorgebracht zu haben: "Mit der Erweiterung des Programms auf kommunale Ebene haben wir die Basis für eine noch nachhaltigere Entwicklung der 'Stadt der blauen Dächer' gelegt. Stellvertretend für die Partner der Initiative nahm Kurt Lausch, Leiter des Technologie- und Gründerzentrums in Wolfen, die Auszeichnung entgegen.

Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte das 1000-Dächer-Programm die unabhängige Jury und zählt damit zu den 365 Preisträgern, die mit ihren zukunftsfähigen Ideen Deutschland als das "Land der Ideen" repräsentieren. "Die 'Ausgewählten Orte 2010' zeigen auf vielfältige Weise die Innovations- und Gestaltungskraft Deutschlands. Jeden Tag sehen wir, wie durch das enorme Potenzial, das hier in der Region steckt, das bundesweite Netzwerk an Ideen wächst", begründete Marc Melzer das Engagement der Deutschen Bank.

26.06.2010   Quelle: Sovello AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sovello AG,
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Neuerscheinung: Wind of Change; Die USA werden erneuerbar

Unterwegs zu erneuerbaren Energien in den USA
Unterwegs zu erneuerbaren
Energien in den USA

Der Fachjournalist Martin Frey war einen Monat lang unterwegs auf Entdeckungsreise zu erneuerbaren Energien im Südwesten der USA. Er traf zwischen Denver und San Francisco engagierte Forscher, Hersteller, Umweltschützer und Visionäre. Jeder von ihnen entdeckt auf individuelle Weise die unendlichen Chancen von "Sonne, Wind & Co.“. Nach fast 6.000 km und zahllosen Gesprächen stand für den Diplom-Geographen fest: "In diesen Tagen wird die Story des 'American Way of life' völlig neu geschrieben."   Der Reichtum dieses riesigen Landes liege in seinen Menschen, die wieder einmal begeistert nach einem "Big Deal" suchen. Wenn die USA jetzt ihre Energiewirtschaft revolutionieren, darf man gespannt sein, wie dies die ganze Welt verändern wird." Das Buch enthält Interviews mit Amory B. Lovins, Träger des Alternativen Nobelpreises und Gründer des "Rocky Mountain Institute", Dr. Martin Heming, Vorstandsvorsitzender SCHOTT Solar AG, und Julie Blunden, Vize-Präsidentin der Sunpower Corp.


Erneuerbare Energien in den USA

Frey berichtet unter anderem über neue Energien für Colorado (Denver), Windforschung am National Center of Atmospheric Reseach (NCAR, Boulder/Colorado), die Arbeit des National Renewable Energies Laboratory (NREL, Golden/Colorado), die SCHOTT-Solarfabrik für PV-Module und Solarreceiver in Albuquerque/New Mexico und das Solar-Kraftwerk "Nevada Solar One" (Boulder City/Nevada). Weitere Stationen seiner Reise waren Daggett, der Ursprung der Solar-Kraftwerke in den USA, eine Windfarm am Tehachapi-Pass und Solar-Winzer im Napa Valley (Kalifornien).

Martin Frey: Wind of Change. Die USA werden erneuerbar. Paperback, 124 S., davon 38 Farbseiten. Verlag Books on Demand. ISBN 978-3-8391-6463-1. 19,80 € (D)

26.06.2010   Quelle: Dipl.-Geogr. Martin Frey   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Martin Frey,
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Stromanbieterwechsel für Besitzer von Photovoltaik-Anlagen kein Problem

Die Kilowatthandel AG, unabhängiger Energiebroker mit Sitz in Leipzig, informiert in einer Pressemitteilung über den Wechsel des Stromanbieters beim Besitz einer Photovoltaik-Anlage. Eigentümer von Solarstromanlagen seien sich oft unsicher, ob ein Wechsel möglich sei und nicht eine Bindung an den Grundversorger bestehe. Besitzer von PV-Anlagen könnten ihren Stromanbieter jedoch problemlos wechseln, so wie jeder andere Privathaushalt auch, da der Solarstrom an den Stromnetzbetreiber und nicht an den örtlichen Energieversorger verkauft werde. Der Energieversorger sei frei wählbar.   In Deutschland sind Stromnetzbetreiber und Energieversorgung entflochten. Um die Verbraucher mit elektrischer Energie zu versorgen, wird der Strom über Stromnetze bzw. über das Verbundnetz transportiert. Dieses Stromnetz wird durch die Netzbetreiber betrieben. Die Netzbetreiber erhalten das so genannte Netznutzungsentgelt allein für die Bereitstellung der Netze. Die Energieversorger wiederum sind Unternehmen, die die elektrische Energie erzeugen und über das Netz vertreiben. Diesen Versorger können alle Verbraucher seit der Liberalisierung des Energiemarktes auswählen. Eine kleine Einschränkung gelte allerdings, betont Kilowatthandel. Habe der Energieversorger die Solarstromanlage finanziell gefördert, müsse die entsprechende Vertragslaufzeit erfüllt und für diese Mindestlaufzeit der Strom vom entsprechenden Anbieter bezogen werden.


Unterbrechung der Versorgung nach Energiewirtschaftsgesetz ausgeschlossen

Ein Vergleich der Tarife bringe Informationen und Klarheit über den günstigsten Energieversorger, erklärt Kilowatthandel in der Pressemitteilung. Da die Preisschere zwischen den Versorgern immer weiter auseinandergehe, würden Energieexperten von den Wechselmöglichkeiten Gebrauch machen. Der Anbieterwechsel erfordere keine technischen Veränderungen. Eine Unterbrechung der Versorgung sei nach dem Energiewirtschaftsgesetz ausgeschlossen (EnWG § 36). Mit der Kilowatthandel AG sei der Versorgerwechsel besonders sicher, da Vorkasseprodukte und Paketpreise herausgefiltert werden würden, so Kilowatthandel.

26.06.2010   Quelle: Kilowatthandel AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Karlheinz Hornung ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Q-Cells SE

Die Hauptversammlung de s Photovoltaik-Unternehmens Q-Cells SE hat am 24.06.2010 alle im Rahmen der Tagesordnung vorgestellten Punkte mit großer Mehrheit beschlossen. Die Gesellschaft werde für das Jahr 2009 keine Dividende zahlen, da im Geschäftsjahr ein Verlust entstand, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahrs werde wieder ein positives operatives Ergebnis (EBIT) erwartet und mit Blick auf das derzeit bessere Geschäftsumfeld auch ein insgesamt für das erste Halbjahr positives operatives Ergebnis. Als neues Mitglied des Aufsichtsrates wurde von der Hauptversammlung Prof. Dr. h.c. Karlheinz Hornung gewählt, nachdem Andrew Lee sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt hatte.   Der zunächst gerichtlich zum Aufsichtsratsmitglied bestellte Helmut Gierse wurde durch die Hauptversammlung zum Aufsichtsrat gewählt. Wie im Vorfeld bekanntgegeben, stellte der derzeitige Aufsichtratsvorsitzende Marcel Brenninkmeijer in der Aufsichtsratssitzung im Anschluss an die Hauptversammlung sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung und schlug Karlheinz Hornung für dieses Amt vor, der dann zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt wurde. Marcel Brenninkmeijer bleibt weiterhin Mitglied des Aufsichtsrats.

25.06.2010   Quelle: Q-Cells SE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Schoeller kooperiert mit der WIRSOL SOLAR AG in Italien

Schöller und WIRSOL schlossen auf der Inter- solar in München einen Kooperationsvertrag
Schöller und WIRSOL schlossen auf der Inter-
solar in München einen Kooperationsvertrag

Die Schoeller-Gruppe (München-Pullach) investiert in Solar-Projekte der Wirsol Solar AG in Italien. Die Partner unterzeichneten auf der Branchenmesse Intersolar in München einen Kooperationsvertrag. Das Gesamtvolumen beträgt zunächst 10 Megawatt. Die Projekte umfassen die Errichtung und den Betrieb von Solarparks in der Gegend von Lecce (Apulien), Penne und Pescara (Abruzzen). Der Einstieg in dieses Projekt stelle die Attraktivität des italienischen Photovoltaik-Marktes unter Beweis, heißt es in der Pressemitteilung.   Beide Seiten äußerten sich zudem positiv über eine weitere Zusammenarbeit: "Mit der Schoeller-Gruppe haben wir einen starken und kompetenten Investor gefunden. In dieser Konstellation sind wir ideal positioniert, um unser Engagement auf dem hochinteressanten PV-Markt in Italien in den nächsten Jahren abzurunden", so der Chef der Wirsol-Italia, Rudi Lehmayer.


Photovoltaik-Projekte mit rund 35 Megawatt anvisiert

Für Schoeller bedeutet das Investment nach eigener Aussage eine Initialzündung: "Um dem Engagement innerhalb unseres Portfolios den Stellenwert zu geben, den wir uns für den Bereich Renewable Energies vorgenommen haben, sind im Weiteren Projekte im Rahmen von rund 35 Megawatt bereits in der Antragsphase anvisiert." Schoeller verwirkliche dabei verschiedene unternehmerische Ansätze: „Wir werden als Investor sowohl in der Rolle des Solarpark-Entwicklers als auch in der des Eigentümers und Betreibers auftreten."

25.06.2010   Quelle: WIRSOL SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WIRSOL SOLAR AG,
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Solar Millennium AG: Projektentwicklungstochter Milenio Solar erhält Auftrag für Machbarkeitsstudie in El Salvador

Parabolrinnen-Kraftwerk in Spanien
Parabolrinnen-Kraftwerk in Spanien

Milenio Solar, die 100-prozentige spanische
Projektentwicklungstochter der Solar Millennium AG (Erlangen) hat am 24.06.2010 einen Vertrag mit Inversiones Energéticas S.A. (Madrid) über die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für den Bau und Betrieb von solarthermischen Kraftwerken in El Salvador unterzeichnet. Mehrheitseigner von Inversiones Energéticas S.A. (INE) ist die Comisión Ejecutiva Hidroeléctrica del Río Lempa (CEL), der staatliche Energieversorger von El Salvador.
  Milenio Solar soll zusammen mit einem lokalen Partner die technischen, juristischen und finanziellen Rahmenbedingungen analysieren, die in El Salvador benötigt werden, um eine so genannte Öffentlich-Private Partnerschaft (Public Private Partnership) für Parabolrinnenkraftwerke zu schaffen, berichtet Solar Millennium in einer Pressemitteilung.




Studie mit Stromabnahmekonzept und Konfigurationsvorschlag für ein solarthermisches Kraftwerk

Die Studie werde unter anderem neben der Strukturierung der Öffentlich-Privaten Partnerschaft und einer Empfehlung für ein Stromabnahmekonzept auch den Konfigurationsvorschlag für ein solarthermisches Kraftwerk umfassen. Zusätzlich zur Studie will die Solar Millennium-Gruppe auch mehrere Wetterstationen zur Erfassung meteorologischer Daten an drei potentiellen Standorten in El Salvador bereitstellen und betreiben.

Mit dieser Machbarkeitsstudie wollen CEL und INE einen ersten Beitrag für das Gesamtkonzept der salvadorianischen Energiebehörde (Consejo Nacional de Energía, CNE) zur Entwicklung der erneuerbaren Energien beisteuern. Seit 2007 hat sich die Regierung von El Salvador zum Ziel gesetzt, die nationale Energieversorgung vor allem durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen auf eine breitere Basis zu stellen, um somit mittelfristig die Abhängigkeit von Ölimporten und die Emission von Treibhausgasen zu verringern.

Christian Beltle, Vorstand der Solar Millennium AG, freut sich über den Gewinn der Ausschreibung: "Dies ist eine gute Gelegenheit, unser umfassendes Knowhow und unsere langjährige Erfahrung, die wir durch die Entwicklung der Andasol-Kraftwerke erworben haben, jetzt für die weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in El Salvador einbringen zu können."

Marcello Formica, Geschäftsführer der Milenio Solar, ergänzt: "Diese Machbarkeitsstudie ist ein sehr guter Ausgangspunkt für einen frühen Markteintritt in den gesamten lateinamerikanischen Raum, in dem wir in Zukunft - wie schon im spanischen Markt – die Pionierrolle übernehmen wollen.

25.06.2010   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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EPIA: Photovoltaik-Dachanlagen und -fassaden könnten bis 2020 bis zu 40 % des EU-Strombedarfs decken

Gebäudeintegrierte Solarstrom- anlage
Gebäudeintegrierte Solarstrom-
anlage

Mit einer Gesamtfläche von mehr als 22.000 Quadratkilometern sind 40 % der Gebäudedächer und 15 % aller Fassaden in der EU für Photovoltaik-Anlagen geeignet, berichtet der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA (European Photovoltaic Industry Association) in einer Pressemitteilung. Das bedeute, dass in Europa eine PV-Leistung von mehr als 1.500 Gigawatt (GWp) installiert werden könnte, womit jährlich rund 1.400 Terawattstunden (TWh) Solarstrom erzeugt werden könnten. Das entspreche 40 % des gesamten europäischen Strombedarfs bis 2020.  Gebäudeintegrierte Photovoltaik eröffnet enormes Entwicklungspotenzial für die PV- und Baubranche

Der weltgrößte PV-Industrieverband EPIA hat gemeinsam mit Design-Build Solar am 23. Juni 2010 eine Veranstaltung zur gebäudeintegrierten Photovoltaik (Building Integrated Photovoltaics, BIPV) durchgeführt. Diese fand in den Räumen des Bauministeriums in Madrid im Rahmen des "Solar Decathlon" statt. Über 170 Architekten, Installateure und Vertreter der Baubranche und der erneuerbaren Energien nahmen teil. Referenten aus ganz Europa stellten die neuesten Technologie- und Markttrends der Branche sowie die wirtschaftlichen und juristischen Rahmenbedingungen in Spanien und den größten europäischen Photovoltaik-Märkten vor. Die gebäudeintegrierte Photovoltaik hat für die PV- und Baubranche enormes Entwicklungspotenzial. Solar-Bauteile können, neben der Stromerzeugung und der Verbesserung des Passiv-Energiestandards von Gebäuden, herkömmliche Bauteile ersetzen und zusätzliche Funktionen wie Wasserabdichtung, Witterungsschutz, Wärmedämmung, Lichtschutz usw. übernehmen.


BIPV-Markt entwickelt sich mit besonderen Vergütungssätzen

"Spanien hat die einzigartige Gelegenheit, den BIPV-Markt zu entwickeln. Dieser könnte einerseits die dezentrale Solarstromproduktion fördern - Strom von Bürgern für Bürger - und zusätzlich Zehntausende feste lokale Arbeitsplätze schaffen, viele davon in der Baubranche", sagte Virgilio Navarro, Vizepräsident von EPIA und Geschäftsführer von ATERSA.

Derzeit wird der Markt für gebäudeintegrierte Photovoltaik in einigen europäischen Ländern von besonderen Vergütungssätzen bestimmt. Danach wird Solarstrom aus gebäudeintegrierten Anlagen höher vergütet als der aus aufgeständerten oder -montierten Dachanlagen (Building Adapted PV, BAPV), bei denen die Module auf Dächern bestehender Gebäude installiert werden und keine zusätzlichen Aufgaben übernehmen. Mit den höheren Einspeisetarifen werden Mehraufwand und -kosten der integrierten Photovoltaik als Teil der Gebäudehülle vergütet. Dies ist insbesondere in Frankreich und Italien der Fall, wo BIPV bereits mehr als ein Drittel des jährlichen Photovoltaik-Marktes ausmacht. In anderen Ländern wie beispielsweise Deutschland und Spanien, wo die Einspeisevergütung nicht zwischen beiden Systemen unterscheidet, hat BIPV nur einen ganz kleinen Marktanteil (unter ein Prozent), hauptsächlich für Nischenanwendungen, bei denen die Kosten keine Rolle spielen.


Europäische Gebäuderichtlinie fordert: alle Neubauten müssen "Fast-Nullenergie-Gebäude" sein

"Es ist wichtig, in ganz Europa günstige Bedingungen zu schaffen, die eine breite Verwendung gebäudeintegrierter Photovoltaik fördern. Dies hat große Auswirkungen auf die künftige Gebäudeplanung in Europa. Ab 2012 müssen alle EU-Mitgliedsstaaten die kürzlich verabschiedete Gebäuderichtlinie (Energy Performance of Building directive, EPBD) einhalten, nach der bis 2020 alle Neubauten "Fast-Nullenergie-Gebäude" (Nearly Zero Energy Buildings) sein müssen. Photovoltaik wird zur Schlüsseltechnologie, um so ein ehrgeiziges Ziel zu erreichen", fügte EPIA-Generalsekretär Adel El Gammal hinzu. EPIA gab letztes Jahr die Studie "SET For 2020" heraus. Diese zeigt, dass unter Einhaltung gewisser Rahmenbedingungen bis 2020 in Europa bis zu 390 GWp PV-Leistung installiert sein könnten, womit 12 % des zu erwartenden Strombedarfs gedeckt werden können. Ein breiter Einsatz der gebäudeintegrierten Photovoltaik in Stadtgebieten werde die Schlüsselrolle zur Erreichung eines so ehrgeizigen Ziels spielen.

25.06.2010   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Neue Photovoltaik-Studien: Marktvolumen könnte 2010 in neun Ländern 250 MW übertreffen

Solarbuzz (San Francisco, Kalifornien) berichtete am 22. Juni 2010, dass ab sofort aktuelle Marktstudien über die Photovoltaik-Branchen dreier Regionen verfügbar seien. Demnach könnte das PV-Marktvolumen von neun Ländern im laufenden Jahr 250 Megawatt (MW) übersteigen. Im vergangenen Jahr war dies nur sechs Ländern gelungen. In Europa rechnen die Analysten mit drei Gigawatt (GW) Marktnachfrage, auch wegen der hohen Wachstumsraten in Italien, der Tschechischen Republik und in Frankreich. Die Autoren der Studien gehen nach wie vor davon aus, dass Deutschland den weltweiten Photovoltaik-Markt 2010 anführen wird.   Die in den nächsten 7 Monaten geplanten Kürzungen der Solarstrom-Einspeisevergütung in Deutschland könnten jedoch zur Folge haben, dass PV-Unternehmen in den nächsten 12 Monaten Wachstumsmöglichkeiten in anderen Ländern suchen.


Italien, die Tschechische Republik, die USA und Japan haben das Potenzial für ein Gigawatt PV-Zubau pro Jahr

Für europäische Photovoltaik-Märkte wie Italien, die Tschechische Republik, Belgien und Frankreich wird ein starkes Wachstum prognostiziert, auch vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa. Gleichzeitig müsse sich Spanien noch von der in den vergangenen zwei Jahren katastrophalen Photovoltaik-Politik erholen, die das Marktwachstum immer noch behindere. Laut Studie haben Italien, die Tschechische Republik, die USA und sogar Japan das Potenzial, dem Club jener Länder beizutreten, die innerhalb eines einzigen Jahres dazu in der Lage sind, ein Gigawatt Photovoltaik-Leistung zuzubauen. "Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen in Europa und der dort geplanten Senkung der Photovoltaik-Förderung sind Unternehmen gefordert, Vertrieb und Marketing flexibel zu gestalten, um sich auf verschiedene Märkte einstellen zu können", sagte Craig Stevens, Präsident von Solarbuzz.


Photovoltaikmarkt in den USA könnte sich 2010 verdoppeln

Die kürzlich in Japan und den USA umgesetzte Solar-Förderung ist laut Marktstudie eine gute Grundlage für deutliches Wachstum in diesen bereits jetzt großen Märkten. Die teilweise vielschichtigen schwer zu überschauenden Gesetze und Fördermöglichkeiten für Solaranlagen in den USA eröffnen laut Solarbuzz das Potenzial, das Marktvolumen zu verdoppeln. Solar-Projekte, die von Energieversorgern in Kalifornien und in anderen Staaten mit Quotenvorgaben für erneuerbare Energien (Renewable Portfolio Standards; RPS) umgesetzt werden, haben laut Solarbuzz den größten Marktanteil. Die Projektfinanzierung sei in den meisten großen Märkten von besonderer Bedeutung. Auf der Angebotsseite konzentrierten sich japanische Modulproduzenten aufgrund der dortigen Solarstrom-Einspeisevergütung und neuerdings verfügbarer Fördermittel für Solarstromanlagen privater Hausbesitzer immer mehr auf den heimischen Markt. Die Vertriebskanäle in Japan würden immer diversifizierter, und neue Akteure wie Yamanda Denk und Toshiba machten sich bereits am Markt bemerkbar.


Indien und China gut aufgestellt für deutliches Wachstum am Photovoltaik-Markt

Laut Solarbuzz sind die vollen Auftragsbücher für PV-Projekte in China und Indien Anzeichen dafür, dass diese beiden Länder gut aufgestellt sind, um in den nächsten beiden Jahren einen bedeutenden Beitrag zum weltweiten Marktwachstum zu leisten. In China seien fast 100 Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 18,6 GW geplant. Indien verfüge über ein Auftragsvolumen von 4,8 GW. Die drei neuen "Downstream Regional Reports" von Solarbuzz bieten Einblicke in die komplexen Vertriebs- und Marktbedingungen der jeweiligen Regionen. Die Studien "Asia and Pacific Major PV Markets 2010", "Europe PV Market 2010" und "United States PV Market 2010" liefern laut Solarbuzz ausführliche Daten und Hintergrundinformationen, um Marktbarrieren besser zu überwinden und künftige Vertriebsmöglichkeiten zu erschließen.

25.06.2010   Quelle: solarbuzz.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Universität Leipzig erforscht optimales Nano-Material für Photovoltaik und Thermoelektrik

Der
Der "Nanorasen"

Mit einer Neuheit warten materialwissenschaftlliche Mineralogen der Universität Leipzig auf: Sie entwickelten hoch effektives Nanomaterial für die Photovoltaik und Thermoelektrik. Unter dem Titel "Epitaxial Sn1-xPbxS nanorods on iso-compositional thin films" erschien in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift "Crystal Research and Technology" ein Beitrag von Prof. Klaus Bente, Direktor des Institutes für Mineralogie, Kristallographie und Materialwissenschaft der Universität Leipzig, und seinen Mitarbeitern sowie wissenschaftlichen Kooperationspartnern in Minsk. Der Artikel beschreibt eine wissenschaftliche Neuheit: Die Herstellung eines Nanorasens aus mineralanalogen Metallsulfiden mit physikalischen Eigenschaften, welche den Wirkungsgrad von Solar- und thermoelektrischen Zellen revolutionieren könnten.   Die Ausgangsstoffe sind Zinn und Blei, "die sogar auf Abraumhalden in Deutschland zu finden sind"; so Prof. Bente.




Der Nano-"Halme" wandeln Sonnenenergie in Elektrizität um

Die neben Schwefel verwendeten Metalle sind im Gegensatz zu den sonst zum Beispiel in der Photovoltaik verwendeten Rohstoffen Kupfer, Indium und Gallium extrem preiswert. Hergestellt wird die einem Rasen ähnelnde Struktur durch Verdampfung und Abscheidung in einer speziellen Hochvakuum-Apparatur. Dabei ist neben einer definierten chemischen Zusammensetzung die einheitliche Ausrichtung der Nanokristalle entscheidend. Ihre abgerundeten Kuppen aus Zinn bieten zudem Anbindungsmöglichkeiten für elektrische Kontakte. Der Nanorasen, dessen "Halme" Längen bis 600 Nanometer (nm) und einen Durchmesser von 100 bis 200 Nanometern haben, was einem 600stel eines menschlichen Haares entspricht, können für die Umsetzung von Sonnenenergie in Elektrizität, aber in thermoelektrischen Zellen eingesetzt werden, die Wärme in Strom umsetzen und umgekehrt. "Ein wahres Multitalent", meint Bente. Ziel der Forschungen ist ihre industrielle Verwertbarkeit und Produktion. Aktuell werden dafür so genannte Pilotzellen hergestellt, die die Leipziger Wissenschaftler, Studenten und Post-docs gemeinsam mit den Minskern um Prof. Valerij Gremenok angehen.

25.06.2010   Quelle: Universität Leipzig   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Leipzig,
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Solarinitiative Rheinland-Pfalz 2015: Ausbauoffensive für Solarstrom und Wärme von der Sonne

Rheinland-Pfalz hat das Potenzial, mit Sonnenstrom vom Dach mehr als 20 Prozent seines Stromverbrauchs zu decken. Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad stellten am 23.06.2010 die "Solarinitiative Rheinland-Pfalz 2015" vor. Ein Baustein heißt: 100.000 Dächer für Sonnenstrom im Jahr 2015. "Wir brauchen zusätzliche Impulse, um den Ausbau der Solarenergienutzung fortzuführen und die erzielten Erfolge nicht zu gefährden", sagten Beck und Conrad, und kritisierten erneut die von der Bundesregierung geplante Senkung der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen und den Wegfall der Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm für Solarthermie-Anlagen.  Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad: Verlässliche, kostendeckende und degressive Förderung für die solare Stromerzeugung erforderlich

"Solarenergie ist ein Baustein für Klimaschutz und für die Unabhängigkeit von Energieimporten. Solare Energie hat eine hohe Akzeptanz und steht für den wirtschaftlichen Erfolg einer innovativen Branche, für Technologieentwicklung, Exportchancen und Tausende von Arbeitsplätzen. Rheinland-Pfalz setzt sich für die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte ein", so Beck und Conrad. "Wir brauchen eine verlässliche, kostendeckende und degressive Förderung für die solare Stromerzeugung, damit Deutschland Technologieführer in der Solartechnik bleibt!" Rheinland-Pfalz setzte sich im Bundesrat maßgeblich gegen die Pläne der Bundesregierung einer zu hohen und schnellen Senkung dieser Förderung ein. Der Bundestag hatte zuvor gegen die Stimmen der Opposition der zusätzlichen Senkung der Förderung von Solaranlagen auf Dächern um weitere 16 Prozent und auf Freiflächen um 15 Prozent zugestimmt. Für Solarstromanlagen auf Ackerflächen soll es ab Juli keine Förderung mehr geben. Auf Initiative des Landes tagte in der vergangenen Woche der Vermittlungsausschuss des Bundesrates und setzte eine Arbeitsgruppe ein. "Wir erhoffen uns eine dauerhafte und tragfähige Lösung für eine künftige Solarförderung, die der Solarbranche mit ihren Arbeitsplätzen Entwicklungschancen erhält", so Beck und Conrad.


"Solarinitiative Rheinland-Pfalz 2015" setzt Impulse im Land: Solaranlagen auf 100.000 Dächern

Mit der Solarinitiative sollen öffentliche, private und gewerbliche Dachflächen für die Solarenergienutzung aktiviert werden. Zur Unterstützung für die Bauherren werden neue Fördermöglichkeiten aus dem 10-Millionen-Förderprogramm des Umweltministeriums vfür hochenergieeffiziente Gebäude geschaffen. Ab 1. Juli 2010 können Hausbesitzer einen Zuschuss von 1.500 Euro für eine energetische Dachsanierung im Zusammenhang mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage beantragen. Die Fördersumme unterstützt jene, die geeignete Dachflächen besitzen, vor der Installation einer Solaranlage aber zunächst das Dach energetisch sanieren wollen, um so Energie zu sparen. Die Qualität der Gebäudehülle und die Nutzung erneuerbarer Energien gehören zusammen, die Erträge der Photovoltaik-Anlagen helfen bei der Refinanzierung der Dachsanierung.

Die Solarinitiative knüpft die Initiative an Aktivitäten der Kampagne des Umweltministeriums "Unser Ener macht mit - Unsere beste Energie ist gesparte Energie" an. So entsteht auf der Internetseite www.unserEner.de eine Dachflächenbörse, die Hausbesitzer und investitionswillige Anlagenbetreiber zusammenbringt.


Energiegenossenschaften und Bürgerkraftwerke

Die Solarinitiative mobilisiert Verbraucherinnen und Verbraucher für klimafreundliche Energieerzeugung. In Energiegenossenschaften gestalten Bürgerinnen und Bürger die Energiezukunft ihrer Region mit. Sie investieren gemeinsam in erneuerbare Energie und zeigen, wie Solaranlagen gemeinschaftlich projektiert, installiert und betrieben werden. Von den Erträgen dieser Bürgerkraftwerke profitieren die Bürgerinnen und Bürger; gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in ihrer Region.

"Mit dem bundesweit einmaligen Pilotprojekt 'Projektentwickler/innen für Energiegenossenschaften", schaffen wir Kompetenzen zur Errichtung von Bürgersolaranlagen und Gründung von Energiegenossenschaften und fördern damit bürgerschaftliches Engagement", heißt es in der Pressemitteilung. Die zurzeit laufenden Kurse zur Qualifizierung von Fachleuten im gemeinsamen Projekt mit der Landeszentrale für Umweltaufklärung, dem Wirtschaftsministerium, den Kirchen, genossenschaftlichen Organisationen und der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt der Staatskanzlei würden sehr gut nachgefragt.


Forschung und Entwicklung für eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energien

Forschungsförderung ist ein weiterer wichtiger Baustein der Solarinitiative: An den rheinland-pfälzischen Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen wird im Bereich der Solarenergienutzung und der Integration erneuerbarer Energien in ein sicheres Stromversorgungsnetz mit Unterstützung des Landes intensiv geforscht und entwickelt. So arbeitet beispielsweise das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern mit in zwei Projekten an intelligenten Stromnetzen und Energiespeicherung. Gefördert werden diese beiden Projekte mit rund 1,6 Millionen Euro aus Landeshaushalt, Konjunkturpaket II und EU-Mitteln.


Partner und Multiplikatoren gewinnen

Die "Solarinitiative Rheinland-Pfalz 2015" baut Bestehendes aus, nutzt Netzwerke und bezieht Partner ein. Die Kommunen sind Vorbilder mit ihren Energiekonzepten. Das Partnernetzwerk der Energieeinsparkampagne, in dem sich z.B. Hochschulen, Verbände und Kammern engagieren, wird ebenso beteiligt wie das Kompetenzzentrum Solararchitektur der Architektenkammer Rheinland-Pfalz.

Auch die Nutzung von Dachflächen von Sportvereinsgebäuden wird in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund gestärkt. Unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Belange werden Kommunen bei der Erstellung lokaler und regionaler Solarkataster zur Identifizierung von geeigneten Dachflächen unterstützt. Auch Gebäude der Kirchen sollen stärker genutzt werden, zur Einbeziehung der Interessen des Denkmalschutzes ist ein runder Tisch geplant.


Rheinland-Pfalz nutzt Sonnenenergie überdurchschnittlich

Rheinland-Pfalz nutzt Solarenergie bereits heute überdurchschnittlich stark und belegt bundesweit bei der Solarwärmeerzeugung pro Dachfläche nach Bayern und Baden-Württemberg einen hervorragenden 3. Platz. Bei der Photovoltaik liegt Rheinland-Pfalz - bezogen auf die installierte Leistung pro Einwohner - ebenfalls auf Platz 3. Beck und Conrad: "Die Nutzung der Sonnenenergie zur Strom- und Wärmeversorgung ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Es ist unser Ziel, in Rheinland-Pfalz den Regenerativanteil am Strombedarf bis zum Jahr 2020 auf mindestens 30 Prozent zu steigern."

Die installierte Leistung von Photovoltaik-Modulen ist kontinuierlich gewachsen. 2009 wurden in Rheinland-Pfalz 167 MWp neu installiert und im Januar 2010 bereits ca. 26,6 MW, davon mehr als 7 MW als große Photovoltaik-Freiflächenanlagen. Heute sind im Land Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von 542 MWp in Betrieb (Bundesnetzagentur, eigene Daten Mai 2010). In Rheinland-Pfalz sind schon jetzt eine große Zahl von Sonnendächern installiert - Ergebnis auch der Landesförderung für Energiegewinnhäuser mit Photovoltaik-Anlagen und Sanierungen, bei denen ein Mindestanteil an Erneuerbarer Energie von 10 Prozent erforderlich ist.

24.06.2010   Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT, FORSTEN UND VERBRAUCHERSCHUTZ, Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produktion: Roth & Rau AG gewinnt Großauftrag über 92 Millionen Euro

Roth & Rau bietet schlüsselfertige Linien zur Photovoltaik-Produktion an
Roth & Rau bietet schlüsselfertige Linien zur
Photovoltaik-Produktion an

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat einen Großauftrag in Höhe von rund 92 Millionen Euro über die Lieferung einer Produktionslinie für die Waferfertigung von einem renommierten indischen Solar-Unternehmen erhalten. Für das Großprojekt werde eine Laufzeit von rund 13 Monaten veranschlagt. Der Auftrag werde voraussichtlich erst im Jahr 2011 umsatzwirksam, berichtet Roth & Rau in einer Pressemitteilung.   Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG, kommentiert: "Dieser Großauftrag verdeutlicht das enorme Entwicklungspotenzial unseres Turnkey-Geschäfts. Insbesondere in Asien ist die Nachfrage nach Erweiterung unseres Turnkey-Angebots upstream und downstream gestiegen. In den vergangenen Monaten haben wir uns verstärkt auf die Waferfertigung konzentriert und unser Know-how in diesem Bereich gezielt ausgebaut. Mit dem Angebot von Produktionsanlagen für die Waferproduktion erschließen wir uns gleichzeitig Absatzmärkte für unsere neuen Produkte SiNUS 840 und TiTUS 1200, zwei neuartige Silizium-Kristallisationsanlagen." Bereits seit 2006 vertreibt Roth & Rau erfolgreich schlüsselfertige Linien zur Produktion kristalliner Silizium-Solarzellen und zählt in diesem Bereich zu den führenden Anbietern weltweit. In der Dünnschicht-Photovoltaik bietet Roth & Rau darüber hinaus seit Beginn dieses Jahres Turnkey-Produktionslinien für die Herstellung von Solarmodulen auf Cadmiumtellurid-Basis an.


Auftragseingang erreicht 250 Millionen Euro


Der indische Kunde hatte bereits Ende des Jahres 2009 mehrere Komplettanlagen für die Zellproduktion bei Roth & Rau in Auftrag gegeben. Dr. Roth: "Der Aufbau der Waferfertigung und der Zellfertigung erfolgen nun aus einer Hand. Daraus ergeben sich für den Kunden Synergieffekte in der Projektabwicklung und im Ramp-Up. Gleichzeitig kann Roth & Rau bei derartigen Projekten auf seine langjährigen Erfahrungen im Projektgeschäft für Zelllinien zurückgreifen.“ Finanzvorstand Carsten Bovenschen ergänzt: „Mit diesem Großauftrag haben wir im Jahr 2010 bislang Auftragseingänge in Höhe von insgesamt 250 Mio. € verbucht."

24.06.2010   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Spanischer Photovoltaik-Markt beweist Verlässlichkeit; Ministerpräsident Zapatero bestätigt Vergütungsgarantie für laufende Solarparks

Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hat am 23.06.2010 ausdrücklich eine rückwirkende Änderung der Einspeisevergütung für Solarkraftwerke ausgeschlossen, berichtet die Low Carbon Germany GmbH (Hamburg) in einer Pressemitteilung. Ein entsprechender Gesetzentwurf des spanischen Industrieministers Miguel Sebastián sei damit vom Tisch. Eine neue Fassung ohne nachträgliche Änderungen werde für den 1. Juli erwartet.   "Aufgrund der deutlich gestiegenen Effizienz der Module und Wechselrichter sowie der gesunkenen Produktionspreise ist eine Anpassung der zukünftigen Tarife absolut gerechtfertigt und sinnvoll. Eine Änderung der Tarife für Bestandsanlagen würde jedoch eine negative Auswirkung auf die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der spanischen Gesetzgebung haben", erklärt Bastian Dittrich, geschäftsführender Gesellschafter der Low Carbon Germany GmbH. "Die höheren Tarife für Bestandsanlagen waren nötig, um entsprechende Investorenanreize zu schaffen, und müssen beibehalten werden, um das damalige Vertrauen der Investoren zu bestätigen."

"Spaniens Politik muss eine deutliche Kontinuität aufzeigen, um sich als verlässlicher Partner und attraktiver Investitionsstandort zu positionieren", so Paul Turney, Geschäftsführer der Solar Opportunities S.L. (SOSL). Er äußerte sich bereits im April 2010 in einem Interview mit dem Wirtschaftsdienst Bloomberg zur aktuellen Situation: "Wir haben auf Grund der Gerüchte eine geplante Investition von 130 Milllionen Euro zurückgehalten. Wir benötigen eine klare Aussage der Regierung, und diese benötigen wir kurzfristig. Bereits die Gerüchte können einen großen Schaden anrichten und geplante Investitionen in andere Länder umleiten".

Die durch das Energieministerium vorgeschlagenen Änderungen hätten sich nicht nur auf die Solarindustrie ausgewirkt, sondern insbesondere auch auf die spanischen Banken, betont Low Carbon. Der Verband der spanischen Banken (AEB) sei sogar der Meinung gewesen, dass die Kürzung der Tarife für Bestandsanlagen sich negativ auf den Euro auswirken könnte. Spanische und ausländische Banken haben laut Low Carbon rund 15 Milliarden Euro Fremdkapital zur Verfügung gestellt, welches ebenfalls von rückwirkenden Änderungen betroffen gewesen wäre.


Politisches Machtspiel beendet; Standort bleibt für Photovoltaik-Investitionen interessant

Positiv äußerte sich Paul Turney zur gestrigen Verlautbarung des spanischen Ministerpräsidenten Zapatero: "Wir freuen uns sehr, dass die spanische Regierung diesen Schritt unternommen hat und so den spanischen Solarmarkt nachhaltig stärkt." Das politische Machtspiel zwischen Industrieminister Miguel Sebastian, dem Staatssekretär für Energie, Pedro Martin, und dem Ministerpräsidenten Zapatero habe somit ein Ende gefunden. Spanien sei und bleibe auf Grund seiner geographischen Lage einer der attraktivsten Standorte in der EU für Photovoltaik-Investitionen. Mit dem Low Carbon Fonds Solar 2 Spanien könnten Investoren an diesem attraktiven Markt partizipieren.


Der Fonds Low Carbon Solar 2 Spanien im Überblick

Der Publikumsfonds Low Carbon Solar 2 Spanien investiert in vier bereits produzierende spanische Solarparks mit einer Gesamtleistung von rund 13,8 MWp und biete bei maximaler Haltedauer von 24 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 14,98 Prozent pro Jahr vor Steuern, heißt es in der Pressemitteilung. Die Solar-Beteiligung von Low Carbon sei mit 25 Millionen Euro Eigenkapital konzipiert. Die Mindestzeichnungssumme betrage 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio.

24.06.2010   Quelle: Low Carbon Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wissenschaftler überreichen Bundesumweltminister Röttgen Eckpunktepapier für eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien

Der FVEE hat am 23. Juni 2010 ein Eckpunktepapier an Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen überreicht
Der FVEE hat am 23. Juni 2010 ein
Eckpunktepapier an Bundesumweltminister
Dr. Norbert Röttgen überreicht

Eine neue Studie des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Vollversorgung aus erneuerbaren Energiequellen in Deutschland erreichen lässt. Der Sprecher des FVEE, Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, hat diese am 23. Juni Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen überreicht. Röttgen: "Wenn wir unsere Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien erreichen wollen, dürfen wir an Zukunftsinvestitionen nicht sparen. Wir müssen die Forschung verstärken und die Netze ausbauen. Die Studie belegt, wie diese Investitions- und Entwicklungskosten langfristig vor allem durch eingesparte Kosten bei Energieträgern deutlich überkompensiert werden." Das Eckpunktepapier wird in die Arbeiten zum Energiekonzept der Bundesregierung einfließen. 

Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren ist möglich

Mit der Studie zeigen die Wissenschaftler aus dem ForschungsVerbund Erneuerbare Energien, dass mit den entsprechenden Forschungsanstrengungen und den fördernden politischen Rahmenbedingungen eine Vollversorgung auf der Grundlage von erneuerbaren Energien bis Mitte des Jahrhunderts möglich ist. Die Kosten für das nachhaltige Energiesystem liegen langfristig unter denen von herkömmlichen Alternativen. In den kommenden Jahrzehnten fallen zwar zunächst erhöhte Investitions- und Entwicklungskosten an, diese werden jedoch langfristig vor allem durch eingesparte Kosten bei Energieträgern deutlich überkompensiert.


Energieeffizienz, intelligente Netze und Speicherung als Schlüsselelemente

Weitere Ergebnisse der Studie: Bei der vernetzten Betrachtung aller wichtigen Elemente des nachhaltigen Energiesystems, von der Bereitstellung über den Transport und die Verteilung bis zur Energiedienstleistung, lässt sich die Energieeffizienz erheblich erhöhen. Die gesamte Palette der Erneuerbaren hat ein Potenzial, das um ein Vielfaches höher ist als der durch umfangreiche Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung deutlich gesenkte Gesamtenergiebedarf. Die Vielfalt der Erneuerbaren in Verbindung mit Speichertechnologien gewährleistet dabei, dass die Versorgung jederzeit sichergestellt werden kann. Dazu muss auch der Stromverbrauch über intelligente Stromnetze (smart grids) stärker an das jeweilige Angebot von Wind und Sonne angepasst werden. Für die Überbrückung längerer Phasen mit geringem Angebot erneuerbarer Energien kann in Zeiten mit hohem Angebot der Strom aus Wind und Sonne in chemischen Energieträgern gespeichert und bei Bedarf ins Netz zurückgespeist werden.



Vollversorgung im europäischen Verbund

Bei der Bereitstellung elektrischer Energie kann der im Jahr 2009 bei rund 16 % liegende Anteil der erneuerbaren Energien durch geeignete Rahmenbedingungen rasch erhöht werden, so die Studie. Optimale wirtschaftliche Bedingungen für eine nationale Vollversorgung mit erneuerbaren Energien lassen sich laut FVEE jedoch nur im europäischen Verbund erzielen. So existieren für die Windenergienutzung hervorragende Standorte im Norden Europas während die solare Energiegewinnung basierend auf Photovoltaik und konzentrierenden solarthermischen Systemen, wegen der höheren Sonneneinstrahlung bevorzugt im Mittelmeerraum einzusetzen ist. Die Einbindung solarthermischer Kraftwerke in die nationale Energieversorgung biete sowohl in Bezug auf die konkurrenzfähige Bereitstellung als auch auf die Versorgungssicherheit deutliche Vorteile, wie sie z. B. in der Initiative "Desertec" beschrieben sind. Der Betrieb solarthermischer Kraftwerke benötigt einen hohen Anteil von solarer Direktstrahlung, wie er nur in Südeuropa oder in Nordafrika zu finden ist; und diese Kraftwerkstypen lassen sich durch Hinzunahme von lokalen thermischen Speichern auch in den Abend- und Nachtstunden effizient betreiben.


Hintergrundmaterialien im Internet und beim BMU

Das Eckpunktepapier des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien steht im Internet zur Verfügung unter