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Denkmalschutz
Solar-Dachziegel der Firma Laumanns, Brüggen
Solar-Dachziegel

Der Denkmalschutz soll den Besitz an kulturellen Gütern (Boden-, Bau- und Kulturdenkmale) erhalten und gegen Zerstörung bzw. Veränderung durch private, geschäftliche oder auch öffentliche Interessen sichern. Er kann sich auf einzelne Objekte (z.B. Gebäude) oder ganze Ensembles (z.B. Stadtviertel) beziehen. Die geschützten Objekte sind in ein Denkmalbuch bzw. eine Denkmalliste eingetragen.

In Deutschland ist der Denkmalschutz Sache der Länder (Landesdenkmalämter); in Österreich und der Schweiz wird er durch Bundesgesetze geregelt. Die Kommunen und Landkreise unterhalten Abteilungen für Denkmalschutz in den Bau- oder Planungsämtern. Stadtbild- oder Ortsbildsatzungen sind Weiterführungen des Denkmalschutzes auf kommunaler Ebene.

Solaranlagen aller Art kommen immer wieder in Konflikt mit dem Denkmalschutz oder Stadtbildsatzungen, weil sie eine äußerlich sichtbare Veränderung an Gebäuden darstellen. Jeder Einzelfall muss geprüft werden. Die Ansprechpartner sind zunächst immer die entsprechenden kommunalen Dienststellen. Der Betreiber einer Solaranlage sollte bedenken, dass er meist keine Baugenehmigung braucht, möglicherweise aber eine Genehmigung aus der Sicht des Denkmalschutzes. Er sollte darlegen können, dass zum einen die optische Beeinträchtigung nicht erheblich ist und dass zum anderen Solaranlagen in der heutigen Zeit zur Standardausstattung von Gebäuden wie z.B. Antennen, Lärmschutzfenster oder Garagen gehören.

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