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Erdwärme

Geothermische Energie ist in Form von Wärme unterhalb der Oberfläche der festen Erde gespeichert. Der Wärmegehalt der Erde (Erdwärme) würde den heutigen Weltenergiebedarf für 30 Millionen Jahre decken. Nach menschlichen Maßstäben sind also die in der Erde gespeicherten Energievorräte genau so unerschöpflich wie jene der Sonne.

In Mitteleuropa nimmt die Temperatur in den obersten Erdschichten um durchschnittlich 3 °C pro 100 Meter Tiefe zu. Im obersten Erdmantel herrschen etwa 1.200 °C, im Erdkern sind es wahrscheinlich 6.000 °C. Unmittelbar an der Erdoberfläche werden die Temperaturen fast ausschließlich durch die Sonne und das Regenwasser bestimmt. Da der Boden die Wärme schlecht leitet, ist spätestens unterhalb von 15 bis 20 Meter Tiefe kein Einfluss der Sonne mehr festzustellen.

Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieträgern hat die Erdwärme einen bedeutenden Vorteil: Sie steht unabhängig von Tages- und Jahreszeiten oder den herrschenden Klimabedingungen immer zur Verfügung. Da sie direkt vor Ort zu erschließen ist, werden keine aufwändigen Transportsysteme benötigt.

Da kein herkömmlicher Verbrennungsprozesses stattfindet, werden auch keine direkten CO2-Emissionen erzeugt, außer eventuell für den Antrieb einer Wärmepumpe. Inzwischen sind Technologien verfügbar, die es ermöglichen, die vorhandenen Erdwärme-Ressourcen praktisch überall zu nutzen

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