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Langzeit-Wärmespeicher
Heißwasser-Wärmespeicher in Friedrichshafen
Der Heißwasser-Wärmespeicher in Friedrichshafen (12.000 m3 Speichervolumen) dient im Endausbau der Versorgung von bis zu 570 Wohneinheiten des Neubaugebiets Wiggenhausen

Große solarthermische Anlagen mit saisonalen Wärmespeichern haben die Aufgabe, Sonnenwärme auch für die Raumheizung im Winter zur Verfügung zu stellen. Saisonale Wärmespeicher sind die zentralen Bausteine der solar unterstützten Nahwärme. Neben Heißwasser-Wärmespeichern aus Beton oder glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) wurden drei weitere Bautypen entwickelt und erprobt: Kies-Wasser-, Erdsonden- und Aquifer-Wärmespeicher. Für jedes dieser vier Speicherkonzepte existiert mittlerweile mindestens eine Pilotanlage. Im Hinblick auf die Einbindung der Solaranlage unterscheidet man Systeme mit Kurzzeit- oder Langzeit-Wärmespeicher. Erstere sind auf 15 bis 20% solaren Deckungsanteil am Gesamtwärmebedarf für Raumheizung und Trinkwassererwärmung ausgelegt. Systeme mit Langzeitspeicher sind in der Regel auf solare Deckungsanteile zwischen 30 und 60% ausgelegt.

Text und Illustration: BINE Informationsdienst, Fachinformationszentrum Karlsruhe, www.bine.info.

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