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Wärmedämmung des Solar-Brauchwasserspeichers
Brauchwasserspeicher
Skizze einer einfachen Solaranlage zur Brauchwassererwärmung

Um die tagsüber gewonnene solare Wärme nicht über Nacht wieder zu verlieren und auch ein paar Regentage zu überbrücken, ist die Wärmedämmung des Solarspeichers von entscheidender Bedeutung. Solarspeicher werden daher typischerweise sehr viel stärker gedämmt als herkömmliche Brauchwasserspeicher. Als Dämmmaterialien werden neben hochwertigen und temperaturbeständigen Polyurethan-, Polyäthylen- oder Polypropylenhartschäumen - typischerweise in Dämmstärken von mehr als 100 mm -, teilweise auch natürliche organische Stoffe wie Zellulose oder Wolle eingesetzt, oft auch zweischichtig. Moderne Speicher, besonders solche mit optimierter Schichtenspeicherung, besitzen oft eine asymmetrische Dämmung, bei der die Dämmstärke von unten nach oben zunimmt, um so den oberen, wärmsten Bereich des Speichers besonders zu schützen.

Wasserspeicher der neuesten Generation verlieren weniger als 3° in 24 Stunden. Durch optimale Dämmung kann so der Wärmeverlust minimiert und eine effiziente Nutzung der solar gewonnenen Wärme ermöglicht werden.

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