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Bündnis Bürgerenergie will sich in den Bundestagswahlkampf einmischen

Das Bündnis Bürgerenergie fordert die Abkehr von der zentralen Konzernwirtschaft zu Gunsten einer regionalen Stromerzeugung von Bürgern für Bürger

Das Bündnis Bürgerenergie e.V. (Berlin), ein Zusammenschluss von knapp 200 Mitgliedern aus über 100 Organisationen, will sich aktiv in den bevorstehenden Bundestags-Wahlkampf einmischen. Seine inhaltlichen Forderungen hat das Bündnis im „Bremer Manifest“ zusammengefasst.

Es soll den Befürwortern der Bürgerenergie gleichzeitig als Wahlprüfstein für die Kandidaten und Parteien dienen, berichtet das Bündnis.

 

Bündnis hofft auf Lernfähigkeit der Parteien und Kandidaten

„Regierungspolitiker aus CDU/CSU, SPD und Grünen haben in den vergangenen Monaten vor allem eines bewiesen: Die Energiekonzerne mit ihrer lebensfeindlichen Energieerzeugung aus Atom und Kohle können sich auf diese Parteien verlassen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Das Bündnis Bürgerenergie hofft insbesondere nach dem Ausgang der jüngsten Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin auf die Lernfähigkeit der Parteien und Kandidaten.

„Das Bremer Manifest gibt allen Politikern der sog. Volksparteien eine gute Möglichkeit, ein Anwachsen rechtspopulistischer Gruppen, die sich für die Atom- und Kohleenergie aussprechen und die schlimmen Klimafolgen verharmlosen, zu verhindern“, so das Bündnis.

 

„Dynamische Energiewende geht nur mit Bürgerenergie“

Dr. René Mono, Vorsitzender des BBEn, führt zum Bremer Manifest aus: „Der globale Klimaschutz erfordert ein entschlossenes Handeln in Deutschland. Denn die Welt schaut auf Deutschland, wo der Weg der dezentralen Energiewende hin zu 100 Prozent erneuerbare Energien von Millionen EnergiebürgerInnen in den letzten Jahrzehnten mutig und erfolgreich beschritten wurde. Die Bürgerenergie-Akteure sind hochmotiviert, diesen Weg weiter zu gehen. Doch die Politik legt ihnen große Steine in den Weg. Davon werden wir uns nicht abhalten lassen. Wir werden noch vor den Bundestagswahlen beweisen: Eine dynamische und innovative Energiewende geht nur mit Bürgerenergie.“

Unter dem Motto „Energiedemokratie statt Energieoligarchie“ fordert das Bündnis Bürgerenergie daher die Abkehr von der zentralen Konzernwirtschaft zu Gunsten einer regionalen Stromerzeugung von Bürgern für Bürger.

 

Wertschöpfung muss den Menschen dienen

Mit Bürgerenergie können Bürger der Städte an der Energieversorgung teilhaben. „Auf diese Weise fließt das Geld der BürgerInnen nicht in Hedgefonds und Großkonzerne, sondern bleibt in der Region und erwirtschaftet dort Erträge“, betont das Bündnis Bürgerenergie. Eine regionale Energieversorgung stärke die Region und verbinde die Menschen.

Weitere Informationen zum Bremer Manifest: www.bremer-manifest.de

 

23.09.2016 | Quelle: Bündnis Bürgerenergie e.V. | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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