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GTM Research: US-Energiespeichermarkt wuchs 2015 um 243%; Gigawatt-Marke wird voraussichtlich 2019 überschritten

Energiespeicher-Zubau in den USA, 2012–2015. Quelle: GTM Research/ESA U.S. Energy Storage Monitor
Energiespeicher-Zubau in den USA, 2012–2015. Quelle: GTM Research/ESA U.S. Energy Storage Monitor

Der US-Energiespeichermarkt hatte gerade sein bisher bestes Quartal und Jahr. Laut dem „U.S. Energy Storage Monitor 2015 Year in Review” von GTM Research und der Energy Storage Association wurde im vierten Quartal 2015 in den USA eine Speicherleistung von 112 Megawatt zugebaut, im Gesamtjahr 221 MW. Der Jahreszubau entspricht einer Speicherkapazität von 161 MWh.

Damit wurden im Schlussquartal mehr Energiespeicher (nach Leistung) installiert als 2013 und 2014 zusammen. Im Gesamtjahr 2015 wuchs der US-Speichermarkt um 243 % gegenüber 2014 (65 MW, 86 MWh).

Der Report schlüsselt den Markt in drei Segmente auf: private und nicht-private Installationen sowie Großspeicher. Letztere bilden nach wie vor die Grundlage des US-Energiespeichermarktes.

2015 machte dieses Segment 85 % des gesamten Speicherzubaus aus. Die meisten Installationen erfolgten im Servicegebiet von PJM, wo im Berichtsjahr Speicher mit über 160 MW in Betrieb gingen.

Die beiden anderen Segmente bilden zusammen einen wesentlich kleineren Markt. Dennoch wuchs dieser 2015 um 405 %. Der Markt der privaten Speicher ist geographisch breit aufgestellt, wird aber von Hawaii angeführt. Kalifornien liegt im nicht-privaten Segment ganz vorne.

 

GTM rechnet 2017 mit einem Marktvolumen von 1,7 Gigawatt bzw. 2,5 Milliarden US-Dollar

GTM Research geht davon aus, dass der US-Speichermarkt im Jahr 2019 die Ein-Gigawatt-Marke überschreiten und bis 2020 ein Volumen von 1,7 Gigawatt bzw. 2,5 Milliarden US-Dollar erreichen wird.

„2015 ging es mit der Energiespeicherung so richtig los”, sagte der Analyst und Autor des Berichts, Ravi Manghani. Er rechnet künftig in verschiedenen Märkten mit steigendem Interesse an Energiespeichern.

„Energiespeicher verändern die Art und Weise, wie wir Energie erzeugen, verteilen und verbrauchen“, sagte Matt Roberts, Direktor der Energy Storage Association.

„Dadurch wird es eine robustere und flexiblere Netzinfrastruktur geben, von der sowohl Unternehmen als auch Endverbraucher in den USA profitieren.“


03.03.2016 | Quelle: GTM Research/ESA | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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