Fraunhofer ISE übertrifft eigenen Wirkungsgrad-Rekord vom November: 31,3 Prozent für Mehrfachsolarzelle

Von außen betrachtet unterscheidet sich die Rekord-Solarzelle nicht von herkömmlichen Si-Solarzellen
Von außen betrachtet unterscheidet sich die Rekord-Solarzelle nicht von herkömmlichen Si-Solarzellen

Das Fraunhofer ISE (Freburg) erreichte vor wenigen Monaten mit einer Dreifachsolarzelle aus III-V-Halbleitern und Silizium einen Wirkungsgrad-Rekordwert von 30,2 Prozent. Diesen haben die Forscher jetzt übertroffen.

Das am 24.03.2017 bekannt gebebene Ergebnis ist ein Wirkungsgrad von 31,3 Prozent für eine vollständig integrierte Mehrfachsolarzelle auf Silizium-Basis.

 

Solarzelle kann in gängige Photovoltaik-Module integriert werden

Von außen betrachtet unterscheidet sich diese Solarzelle nicht von herkömmlichen Si-Solarzellen. Mit nur einem einfachen Vorder- und Rückseitenkontakt könne die Solarzelle ohne weiteres in gängige Photovoltaik-Module integriert werden, betont das Institut.

Mit einem Anteil von derzeit rund 90 Prozent beherrschen Solarzellen aus Silizium den globalen Photovoltaik-Markt. Forschung und Industrie arbeiten sich mit neuen technologischen Entwicklungsschritten immer weiter an die theoretische Wirkungsgrad-Grenze des Halbleitermaterials heran. Gleichzeitig gehen sie neue Wege, um eine neue Generation von noch effizienteren Solarzellen zu entwickeln.

 

27.03.2017 | Quelle: Fraunhofer ISE | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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