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Neuer Bericht: Mongolei könnte mit Solar- und Windenergie bis zu 15.000 TWh Ökostrom jährlich produzieren

Laut dem “Renewables Readiness Assessment: Mongolia” könnte das Land mit seinen Solar- und Windressourcen pro Jahr 15.000 TWh Strom erzeugen
Laut dem “Renewables Readiness Assessment: Mongolia” könnte das Land mit seinen Solar- und Windressourcen pro Jahr 15.000 TWh Strom erzeugen

Die Mongolei könnte mit ihrem großen Erneuerbare-Energien-Potenzial ihre Energiesicherheit verbessern, die Umweltverschmutzung mindern, globale Klimaziele unterstützen und ihre Wirtschaft ankurbeln, heißt es in einem am 21.03.2016 veröffentlichten Bericht der internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) und des mongolischen Energieministeriums.

Laut dem „Renewables Readiness Assessment: Mongolia” könnte das Land allein mit seinen Solar- und Windressourcen pro Jahr 15.000 Terawattstunden Strom erzeugen.

 

Viel ungenutzte Solar- und Windenergie in der Wüste Gobi

Das National Renewable Energy Center (NREC) schätzt das gesamte EE-Potenzial der Mongolei auf 2,6 TW, das für die Stromerzeugung und den Export genutzt werden könnte. Insbesondere in der Wüste Gobi gibt es noch viel ungenutzte Solar- und Windenergie.

„Die Mongolei hat sich zu einem grünen Wachstum bekannt, insbesondere im Rahmen des internationalen Klimaabkommens“, sagte der IRENA-Direktor Adnan Z. Amin.

 

Anteil der Erneuerbaren könnte bis 2030 auf 30 % steigen

Aktuell entfallen sieben Prozent der in der Mongolei installierten Stromerzeugungs-Leistung auf erneuerbare Energien, das meiste davon auf Wasserkraftwerke. Aber ein derzeit im Parlament diskutiertes Gesetz könnte den Anteil der Erneuerbaren im Energiemix bis 2023 auf 20 Prozent und bis 2030 auf 30 % erhöhen. Das Parlament hat kürzlich umfangreiche nachhaltige Maßnahmen getroffen, unter anderem eine „Green Development Policy“ sowie ein Energieeffizienz-Gesetz.

„Diese neue Gesetzgebung ermöglicht es der Mongolei, Energiesicherheit zu gewährleisten, die Energieeffizienz zu verbessern, öffentlich-private Partnerschaften zu fördern und einen marktorientierten Rahmen für den Sektor zu schaffen“, sagte Energieminister Zorigt Dashzevag.

Weitere Informationen unter: www.irena.org/


22.03.2016 | Quelle: IRENA | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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