Photovoltaik in China: Vergütungssätze für Solarstrom festgesetzt; Grundlage für Einspeisevergütungs-System gelegt

Chinas Einspeisevergütung soll für kräftige Investitionen in die Photovoltaik sorgen
Chinas Einspeisevergütung soll für kräftige Investitionen in die Photovoltaik sorgen

Am 24. Juli 2011 gab die chinesische Nationale Kommission für Entwicklung und Reform (National Development and Reform Commission, NDRC) feste landesweit gültige Vergütungssätze für photovoltaisch erzeugten Strom bekannt. Damit wurde ein wesentliches Element des nationalen Einspeisevergütungs-Systems eingeführt.

Für Solarstrom aus Anlagen, die vor dem 1. Juli 2011 genehmigt wurden und bis Jahresende fertig gestellt werden, gibt es RMB 1.15 (13 Eurocent) pro Kilowattstunde. Strom aus Anlagen, die ab 1. Juli genehmigt wurden oder nach Jahresende fertig werden, wird mit RMB 1 (11 Eurocent) je Kilowattstunde vergütet. Für Tibet beträgt die Vergütung RMB 1.15/kWh.

 

Künftige Vergütungssätze basieren auf Investitionskosten und technologischem Fortschritt

Bloomberg erklärt, diese Preise seien viel höher als diejenigen aus den ersten beiden Verhandlungs- und Ausschreibungsrunden 2009 und 2010. Laut Bloomberg ermöglichen die neuen Vergütungssätze eine Rendite (interner Zinsfuß) von 8 %.

NDRC will die künftigen Photovoltaik-Vergütungssätze auf Basis verschiedener Faktoren festsetzen, wie beispielsweise Investitionskosten und technologischem Fortschritt.

 

 

04.08.2011 | Quelle: National Development and Reform Commission | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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