Erhöhte Einspeisevergütung soll Solarboom auslösen

Anlässlich der aktuellen Novellierung des Stromeinspeisegesetzes fordern die führenden deutschen Solarverbände eine kostenorientierte Vergütung des Solarstroms. Der Bundesverband Solarenergie e.V.(BSE), Deutscher Fachverband Solarenergie e.V. (DFS), die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie e.V. (DGS ) und die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V.(UVS) wollen heute Vertretern von Regierung und Bundestag ein entsprechendes Positionspapier überreichen.Die Verbände…

Anlässlich der aktuellen Novellierung des Stromeinspeisegesetzes fordern die führenden deutschen Solarverbände eine kostenorientierte Vergütung des Solarstroms.

Der Bundesverband Solarenergie e.V.(BSE), Deutscher Fachverband Solarenergie e.V. (DFS), die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie e.V. (DGS ) und die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V.(UVS) wollen heute Vertretern von Regierung und Bundestag ein entsprechendes Positionspapier überreichen.
Die Verbände begrüßen das 100 000 Dächer-Solarstrom-Programm, das sie für eine gute Basis halten, kritisieren jedoch, dass dieses Programm das von der Regierung angestrebte Marktvolumen für Solartechnik um 50 % verfehle. Zur Auslastung der neuen bzw. erweiterten Produktionsanlagen für Solarzellen und -module, z.B. in Freiburg, Alzenau, Erfurt, Gelsenkirchen, Konstanz, Marbach u.a., ist, so Dr. Winfried Hoffmann vom BSE, eine Umlage auf den Strompreis notwendig: „Eine Stromerhöhung von nur 0,04 Pfennig pro Kilowattstunde oder 150 Pfennig pro Jahr und Haushalt sind für den Aufbau einer sauberen Stromversorgung sicher nicht zuviel.“
Ohne diese Maßnahme, die den Staatshaushalt nicht belaste und für die Verbraucher zumutbar sei, sehen die Solarunternehmer ihre Wettbewerbsposition gefährdet. Nur eine deutliche Nachfragesteigerung erlaube den Aufbau einer Massenproduktion von Solartechnik und schaffe so die Voraussetzungen, um Photovoltaik aus Deutschland zum Exportschlager und „Jobknüller“ zu machen. Quelle: www.strom-magazin.de, 16.11.99

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