OBI und S.A.G. starten „Megawatt-Solarprojekt“

Das Solarkraftwerk für den OBI-Markt in Berlin-Steglitz ist der Auftakt eines Megawatt-Projektes, das die Baumarkt-Kette mit der S.A.G. Solarstrom AG in Angriff nimmt. Der Kooperationsvertrag zwischen OBI und der Solarstrom AG sieht eine Gesamtinstallation von zirka 1 Megawatt Spitzenleistung (mWp) vor. Bis Ende 2001 sollen alle Kraftwerke in Betrieb sein.…

Das Solarkraftwerk für den OBI-Markt in Berlin-Steglitz ist der Auftakt eines Megawatt-Projektes, das die Baumarkt-Kette mit der S.A.G. Solarstrom AG in Angriff nimmt. Der Kooperationsvertrag zwischen OBI und der Solarstrom AG sieht eine Gesamtinstallation von zirka 1 Megawatt Spitzenleistung (mWp) vor. Bis Ende 2001 sollen alle Kraftwerke in Betrieb sein.

In Berlin-Steglitz entstand innerhalb weniger Wochen ein Solarkraftwerk mit einer Spitzenleistung von 70 Kilowatt (kWp). Der jährliche Solarstromertrag wird rund 60.000 Kilowattstunden (kWh) ausmachen. Die Module erstrecken sich über eine Fläche von 600 Quadratmetern. Installiert und finanziert wurde das 900.000 DM teuere Solarkraftwerk von der S.A.G. Solarstrom AG.

Die Kooperation zwischen OBI und der S.A.G. geht über ein reine Dachnutzung und die Installation von Solarkraftwerken hinaus. Bundesweit wollen die Partner für die Verbreitung und den Erfolg der Solarenergie als wesentlichen Bestandteil des künftigen Energiemixes aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse werben. So werden die OBI-Märkte ihre Besucher gezielt auf die Stromerzeugung aus Sonne hinweisen. Zudem soll eine Vielzahl von Aktivitäten das Thema Solarenergie in die Öffentlichkeit tragen: „Die Übernahme ökologischer Verantwortung ist Bestandteil der OBI-Philosophie. Mit der Entscheidung für ein Megawatt Solarleistung auf OBI-Märkten wollen wir unsere Kunden für die sauberste und sicherste Form der Energieerzeugung begeistern“, begründet Manfred Maus, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender von OBI, die exklusive Solarkooperation mit der S.A.G. Solarstrom AG. Auch Dr. Harald Schützeichel, Vorstand der S.A.G. ist von der Partnerschaft mit OBI überzeugt: „Wir erreichen über die OBI-Märkte in kürzester Zeit hunderttausende Menschen. Diese Chance wollen wir natürlich ergreifen“.

Insgesamt sollen bis Ende 2001 etwa 9.000 Module auf einer Gesamtfläche von über 10.000 Quadratmetern installiert sein, das entspricht der Fläche von zwei Fußballfeldern. Durch den Einsatz der PV-Anlagen werden jährlich zirka 600 Tonnen des Treibhausgases CO2 vermieden. Und auch die Module stammen aus CO2-neutraler Produktion. Lieferant ist die Solar-Fabrik in Freiburg. „Wir haben uns rechtzeitig auf die steigende Nachfrage eingestellt und freuen uns jetzt umso mehr, dass der Zubau neuer Solarkraftwerke so rasch voran geht“, freut sich Georg Salvamoser, Aufsichtsratsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG und Geschäftsführer der Solar-Fabrik.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG, 10.10.2000

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