KfW stellt neues CO2;-Gebäudesanierungsprogramm vor

Im kommenden Jahr startet das neue „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).Zinsgünstige Kredite sollen Bauherren bewegen, besonders wirksame Maßnahmen zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen durchzuführen. Für die Heizungserneuerung, verbesserte Wärmedämmung der Fassade und weitere Investitionen will der Bund Mittel in Höhe von 1,2 Milliarden DM zur Verfügung stellen. Diese Mittel erlauben…

Im kommenden Jahr startet das neue „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).Zinsgünstige Kredite sollen Bauherren bewegen, besonders wirksame Maßnahmen zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen durchzuführen. Für die Heizungserneuerung, verbesserte Wärmedämmung der Fassade und weitere Investitionen will der Bund Mittel in Höhe von 1,2 Milliarden DM zur Verfügung stellen. Diese Mittel erlauben der Förderbank des Bundes, günstige Kredite mit einem Gesamtvolumen von rund 6 Milliarden DM zu vergeben. Die Konditionen sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Das neue Vorhaben ist Teil des im Oktober vom Bundeskabinett verabschiedeten nationalen Klimaschutzprogramms.

Die KfW kündigte das neue Programm im Rahmen der Präsentation des Umweltberichts 2000 an und gab einen Überblick über das ökologische Engagement der Bank. Von Januar bis September 2000 wurden von der KfW Kredite für Umweltinvestitionen in Deutschland in Höhe von rund 2,5 Milliarden EURO bewilligt. Die Kreditanstalt untersucht die ökologische Verträglichkeit der hiesigen Bauprojekte und unterstützt auch Umweltprojekte in den so genannten Entwicklungsländern. Von 1997 bis 1999 unterstützte die KfW den Umwelt- und Ressourcenschutz mit Krediten über 1,6 Milliarden EURO, einschließlich der Förderung regenerativer Energien.

„Wir prüfen alle unsere Aktivitäten, auch in unserem technischen Betrieb, hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit“, führte der Umweltvorstand der KfW, Detlef Leinberger, aus. Hierzu hat sich die Bank freiwillig Richtlinien auferlegt, die ebenfalls im Umweltbericht 2000 veröffentlicht werden. „Transparenz ist uns wichtig – gerade auch bei diesem sensiblen Thema. Schließlich geht es um die Sicherung der Lebensgrundlagen künftiger Generationen“, betonte Leinberger.

Weitere Infos: http://www.kfw.de/cgi-bin/show.asp?pk=300

Quelle: BMWi, 06.12.2000

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