Europäischer Solarpreis 2000 – die Preisträger im Überblick

EUROSOLAR e.V., die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben am 28. November in Berlin die Europäischen Solarpreise 2000 verliehen. Von den elf Preisträger kamen drei aus Deutschland und je zwei aus Dänemark, Österreich und der Schweiz. Ausgezeichnet wurden Projekte, die eine 100-prozentige Nutzung erneuerbarer…

EUROSOLAR e.V., die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben am 28. November in Berlin die Europäischen Solarpreise 2000 verliehen. Von den elf Preisträger kamen drei aus Deutschland und je zwei aus Dänemark, Österreich und der Schweiz. Ausgezeichnet wurden Projekte, die eine 100-prozentige Nutzung erneuerbarer Energien ermöglichen. Der Preis wurde in acht Kategorien vergeben: Einer der beiden Gewinner in der Kategorie „Transportsysteme“ ist die „Kopf AG, Umwelt- und Energietechnik“, aus Sulz-Bergfelden. Das Unternehmen erhält den Preis für die Entwicklung und Herstellung von Solarbooten. Das Solarshuttle „RA 82“ aus dem Hause Kopf ist das größte Solarschiff der Welt.

Als erfolgreichste Gebietskörperschaft wurde der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn gekürt: Die vorbildliche Kooperation von Handwerkern und Umweltschützern, die so genannten „Rottaler Sonnenwende“, fand Gefallen bei der Jury. Der Landkreis hat nach eigenen Angaben mittlerweile die höchste Dichte an installierten Solaranlagen – auf 10 Einwohner kommt ein Kollektor. Die Auszeichnung für „Solares Bauen“ nahm Professor Thomas Herzog entgegen; gewürdigt wurde das hohe gestalterische Niveau seines architektonischen Gesamtwerks. Für ihren vorbildlichen öffentlichen Einsatz wurden der Schweizer Bundespräsident Adolf Ogi, der italienische Maler Piero Dorazio und die dänische Schauspielerin und Theaterleiterin Jytte Abildstrom geehrt. Weitere Preise wurden an private Betreiber von Solaranlagen, lokale und regionale Vereine vergeben. Den diesjährigen Medienpreis erhielt die Wiener Sonnenzeitung.

Quelle: Eurosolar, 11.12.2000

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