Umweltfonds werden immer beliebter

Die Nachfrage nach „grünen“ Geldanlagen wächst und wächst: Im November 2000 überschritt das Volumen des in so genannten „Umwelt-“ oder „Nachhaltigkeitsfonds“ angelegten Geldes erstmals die Drei-Milliarden-Mark-Grenze.  Zu Beginn des Jahres 2000 hatten die Deutschen rund eine Milliarde Mark ökologisch angelegt. 1988 wurden 500 Millionen in Ökofonds eingezahlt. Das ergab eine…

Die Nachfrage nach „grünen“ Geldanlagen wächst und wächst: Im November 2000 überschritt das Volumen des in so genannten „Umwelt-“ oder „Nachhaltigkeitsfonds“ angelegten Geldes erstmals die Drei-Milliarden-Mark-Grenze.  Zu Beginn des Jahres 2000 hatten die Deutschen rund eine Milliarde Mark ökologisch angelegt. 1988 wurden 500 Millionen in Ökofonds eingezahlt. Das ergab eine Untersuchung des Internet-Branchendienstes Ecoreporter.de.

Mittlerweile gesellen sich zu den bestehenden 21 Ökofonds auch „grüne“ Aktienzertifikate. Die 10 neuen Angebote werden zum Teil von traditionellen Banken herausgegeben, werden unter der Bezeichnung „Alternative Energy“, „New Energy“ oder ähnlich angeboten und enthalten vor allem Aktien umweltfreundlicher Energieproduzenten. Die Investition in Solar- oder Windkraftaktien lohnte sich: Im Gegensatz zum Neuen Markt entwickelten sich die Kurse der oft jungen Unternehmen im Bereich regenerativer Energien positiv. Auch die Entwicklung der Fonds konnte sich sehen lassen – sie schnitten deutlich besser ab als konventionelle Anlagen wie etwa das Sparbuch.

Aktuelle Informationen über ökologisch und ethisch korrekte Geldanlagen bietet http://www.ecoreporter.de

24.01.2001   Quelle: Ecoreporter.de

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