Energieagentur NRW: Seminare zur Energieeinsparverordnung

Die Energieagentur Nordrhein-Westfalen (NRW) bietet mehrere Seminare zu der bevorstehenden Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) an.   Die Bundesregierung hat am 7. März 2001 den Entwurf einer „Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden“ (EnEV) beschlossen; voraussichtlich tritt sie Anfang 2002 in Kraft. Die Anforderungen an die Energieeffizienz von…

Die Energieagentur Nordrhein-Westfalen (NRW) bietet mehrere Seminare zu der bevorstehenden Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV) an.   Die Bundesregierung hat am 7. März 2001 den Entwurf einer „Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden“ (EnEV) beschlossen; voraussichtlich tritt sie Anfang 2002 in Kraft. Die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden werden durch die EnEV strenger.

Um Architekten, Fachingenieure, Energieberater und Handwerker über die neuen Anforderungen zu informieren, hat die Energieagentur NRW im Rahmen ihres Impuls-Programms „Bau und Energie“ das Weiterbildungsseminar „Energieeinsparverordnung – Aktueller Stand: Anforderungen und Folgen für die Praxis“ entwickelt. Vorgestellt werden neben Rechenverfahren (z.B. für Passivhäuser) auch die unterschiedlichen Variationsmöglichkeiten, welche die Verordnung zulässt. Stets aktualisiert, bieten die Seminare das Grundlagenwissen für die Umsetzung der EnEV in die Praxis. Sie finden in den Monaten April 2001 bis September 2001 in Bielefeld, Detmold, Hamm oder Münster statt. Die Termine für die Seminare: http://www.ea-nrw.de

Der Energiebedarf von Neubauten soll bis zu 35% im Vergleich zur noch gültigen Wärmeschutzverordnung (WSchVO 95) gesenkt werden. Auch bestehende Gebäude finden in der neuen EnEV stärkere Berücksichtigung. So sollen Nachrüstfristen eingeführt werden, beispielsweise für Heizkessel, die vor dem 1. Oktober 1978 eingebaut wurden. „Mit der EnEV würden bis 2005 etwa zehn Millionen Tonnen CO2 weniger ausgestoßen“, erklärten der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig und der Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller anlässlich der Verabschiedung der EnEV im Bundeskabinett.

19.03.2001   Quelle: Energieagentur NRW, EnEV-online

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