Greenpeace energy baut erstes eigenes Solarkraftwerk

Der Ökostromanbieter Greenpeace energy hat mit dem Bau eines 100-Kilowatt-Solarkraftwerks begonnen. Die PV-Anlage mit einer Modulfläche von zirka 1000 Quadratmetern auf dem Dach einer Flugzeughalle in Schwäbisch-Hall wird bereits ab Mai Strom liefern. Jährlich sollen 85.000 Kilowattstunden Solarstrom für die Kunden von Greenpeace energy produziert werden.   Die Finanzierung übernahm…

Der Ökostromanbieter Greenpeace energy hat mit dem Bau eines 100-Kilowatt-Solarkraftwerks begonnen. Die PV-Anlage mit einer Modulfläche von zirka 1000 Quadratmetern auf dem Dach einer Flugzeughalle in Schwäbisch-Hall wird bereits ab Mai Strom liefern. Jährlich sollen 85.000 Kilowattstunden Solarstrom für die Kunden von Greenpeace energy produziert werden.   Die Finanzierung übernahm die „Planet energy GmbH Co. KG Projekt alpha“, eine von Greenpeace energy speziell zum Bau von sauberen Kraftwerken gegründete Gesellschaft. Für die Installation der Anlage ist die Kopf AG mit Sitz in Sulz-Bergfelden zuständig. Der Bau des Kraftwerks bildet den Startschuss zu einem umfangreichen Programm, in dem weitere Biomasse-, Wasser- und Windkraftwerke gebaut werden sollen. „Diese Anlage wird nur gebaut, weil so viele Stromkunden den Atomstromproduzenten die rote Karte gezeigt haben und zu uns gewechselt sind“, freut sich Heinz Laing, Vorstand von Greenpeace energy.

Durch den Einstieg in die Stromproduktion will Greenpeace energy unabhängige Versorgungsstrukturen aufbauen. Der Bau eigener Anlagen soll ein wichtiger Bestandteil der Geschäftspolitik werden und die Glaubwürdigkeit von Greenpeace energy als Ökostromanbieter unterstreichen. Die Einkaufs- und Produktionsgenossenschaft Greenpeace energy ist seit über einem Jahr am Markt und hat über 6800 Mitglieder. Die Genossenschaft beliefert über 10.000 Kunden mit Strom, der zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien und zu 20 Prozent aus gasbefeuerten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stammt.

09.05.2001   Quelle: Greenpeace energy

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