Worldwatch-Bericht: Lob für deutsche Klimaschutzpolitik

Das weltweit tätige, unabhängige Worldwatch-Institut bescheinigt der Bundesregierung, mit ihrer Politik auf dem Weg zur Einhaltung der im Kyoto-Protokoll vereinbarten Ziele international mit gutem Beispiel voranzugehen. Dies erklärte Bundesumweltminister Jürgen Trittin zu dem jüngsten Bericht des renommierten Forschungsinstituts „Zur Lage der Welt 2002“.   Einmal mehr bestätige der Bericht zwei…

Das weltweit tätige, unabhängige Worldwatch-Institut bescheinigt der Bundesregierung, mit ihrer Politik auf dem Weg zur Einhaltung der im Kyoto-Protokoll vereinbarten Ziele international mit gutem Beispiel voranzugehen. Dies erklärte Bundesumweltminister Jürgen Trittin zu dem jüngsten Bericht des renommierten Forschungsinstituts „Zur Lage der Welt 2002“.   Einmal mehr bestätige der Bericht zwei wichtige Erkenntnisse, die in den vergangen zehn Jahren der internationalen Klimaschutzpolitik gewonnen wurden: Zum einen sei der vom Menschen verursachte Klimawandel wissenschaftlich belegt, zum anderen lohne sich eine Vorreiterrolle in der Klimaschutzpolitik – auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

Die Bundesregierung habe mit ihrer aktiven Klimaschutzpolitik schon wichtige Meilensteine erreicht: Bereits Ende 2000 sei in Deutschland eine C02- Minderung von 15,5 Prozent gegenüber 1990 realisiert worden – und das bei einem gleichzeitigen Anstieg von Versorgungsniveau und Versorgungsqualität, betonte Minister Trittin. Dank einer Vielzahl konsequenter Maßnahmen, darunter dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), sei Deutschland mittlerweile zum Windenergie-Weltmeister geworden. Trittin blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich teile die Einschätzung des Worldwatch Instituts, dass die Klimaschutzziele am wirksamsten mit einem Instrumentenbündel erreicht werden können – insbesondere auch durch klare, wirtschaftlich orientierte Maßnahmen, die innovationsfreudige Unternehmen belohnen und die Stellung deutscher Firmen auf dem Weltmarkt stärken.“

24.01.2002

Schließen