„EnergieSparCheck“ Baden-Württemberg wird fortgeführt

Die landesweite Aktion „EnergieSparCheck“ für Hauseigentümer und Kommunen wird bis zum 31. Dezember 2002 fortgesetzt. Eine Beratung zum Energiesparen koste Hauseigentümer wie Gemeinden nur 75 Euro pro Wohnung, für jede weitere Wohneinheit kämen 25 Euro hinzu, sagte Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller am 11. Februar 2002.  Das Umwelt- und Verkehrsministerium…

Die landesweite Aktion „EnergieSparCheck“ für Hauseigentümer und Kommunen wird bis zum 31. Dezember 2002 fortgesetzt. Eine Beratung zum Energiesparen koste Hauseigentümer wie Gemeinden nur 75 Euro pro Wohnung, für jede weitere Wohneinheit kämen 25 Euro hinzu, sagte Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller am 11. Februar 2002.  Das Umwelt- und Verkehrsministerium und das Handwerk übernehmen den Rest der Kosten von insgesamt rund 300 Euro. Das Angebot gelte für bis zu acht Wohnungen. Für Kommunen kämen kleinere Gebäude wie beispielsweise Kindergärten in Frage.

Das Angebot der Energieberater werde stark genutzt – seit 1999 habe das Handwerk schon rund 12.000 EnergieSparChecks im Land vorgenommen. Mittlerweile seien über 1.500 Meister des Handwerks speziell zum Energieberater ausgebildet worden. Damit habe man ein flächendeckendes Angebot erreicht. „Durch das Energiesparen können Hausbesitzer und Kommunen nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch ihrer Haushaltskasse einen Gefallen tun“, sagte Minister Müller.

Das baden-württembergische Umwelt- und Verkehrsministerium bietet den EnergieSparCheck gemeinsam mit dem Handwerkstag des Landes an. Den Check selbst übernehmen die Energieberater. Der EnergieSparCheck umfasst eine Bestandsaufnahme vor Ort sowie die Analyse des Ist-Zustandes von Außenwänden, Dach, Fenstern, Kellerdecke und Heizungsanlage. Mit Hilfe von EDV-Programmen werden Sanierungsvorschläge erarbeitet und die daraus resultierenden Energie- und CO2-Einsparungen berechnet. Eine Prioritätenliste ordnet die Sanierungsvorschläge nach Kosten-Nutzen-Aspekten. Der Energieberater bespricht diesen Maßnahmenkatalog mit dem Gebäudebesitzer. Die Haus- und Wohnungseigentümer beziehungsweise Kommunen lernen die Schwachstellen kennen, wissen um ihren Energieverbrauch und haben einen Plan vom Fachmann, um die negativen Punkte anzugehen. „Schon Häuser, die vor 1984 gebaut wurden, gehören zum Altgebäudebestand. Hier wird oft unwissentlich viel Energie und Geld verschwendet. Wer dauerhaft sparen will, sollte jetzt die Investitionen tätigen“, betonte Minister Müller.

Weitere Informationen: http://www.energiesparcheck.de

15.02.2002   Quelle: Umwelt- und Verkehrsministerium BW

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