Kunststoff-Photovoltaikmodule der Bayer AG und Sunovation GmbH

Nach Abschluss eines so genannten Cobranding-Kooperationsvertrages zwischen den beiden Unternehmen produziert die Sunovation Gesellschaft für regenerative Energiesysteme mbH aus Klingenberg Solarmodule aus dem transparenten Kunststoff Makrolon.  Exklusiver Lieferant der Polycarbonat-Platten ist die Makroform GmbH, ein Joint Venture der Bayer AG und der Röhm GmbH & Co. KG in Darmstadt, die…

Nach Abschluss eines so genannten Cobranding-Kooperationsvertrages zwischen den beiden Unternehmen produziert die Sunovation Gesellschaft für regenerative Energiesysteme mbH aus Klingenberg Solarmodule aus dem transparenten Kunststoff Makrolon.  Exklusiver Lieferant der Polycarbonat-Platten ist die Makroform GmbH, ein Joint Venture der Bayer AG und der Röhm GmbH & Co. KG in Darmstadt, die hochwertige Kunststoff-Platten aus Makrolon und thermoplastischem Polyester für den europäischen Markt entwickelt, herstellt und vermarktet. Das Polycarbonat Makrolon gilt unter Experten schon lange als Werkstoff der ersten Wahl. Wegen seiner hohen Transparenz und der einfachen Verarbeitung wird es in vielen Produkten des täglichen Lebens verarbeitet, zum Beispiel Brillen-Korrekturgläsern und Streuscheiben für Automobil-Scheinwerfer. Auch den Siegeszug der CD hat dieser high-tech Kunststoff von Anfang an begleitet.

Sunovation produziert in eigener Regie entwickelte Solarmodule für autarke Beleuchtungssysteme, den Industriebau, Verschattungsanlagen, Überdachungen, Schiebedächer und Belüftungssysteme für Automobile sowie für Leucht-Displays. Ein weiteres Anwendungsfeld sind seewasserbeständige Module für den Bootsbau. Sunovation will Solarenergie kreativ nutzen und konsequent in neue Konzepte umsetzen. Im Angebot sind transparente wie farbige Module bis zu 3×1 Metern in fast beliebiger Geometrie mit einem Biegeradius bis zu 1600 Millimetern. Dies wird möglich durch eine Material-Kombination aus Solarzellen und Makrolon, dem Polycarbonat von Bayer. Hierfür werden die hochempfindlichen Siliziumwafer zwischen zwei Makrolonplatten dauerelastisch verkapselt. Durch die spezielle „schwimmende“ Einbettung lassen sich die Module frei gestalten. Im Rhein-Main-Gebiet finden sich diese regenerativen Stromquellen beispielsweise auf vielen Bushaltestellen, die nach den Vorstellungen des kommunalen Auftraggebers projektiert und realisiert wurden.

28.02.2002   Quelle: Bayer AG

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