Wasserstofftechnologie-Initiative in Mecklenburg-Vorpommern

Unternehmen und Institute in Mecklenburg-Vorpommern wollen mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums die Wasserstoffenergie und die Brennstoffzelle im Land fördern. Der Verein „Wasserstofftechnologie-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ wurde am 20. Februar in Stralsund formell gegründet.  Er hat sich zum Ziel gesetzt, Grundlagen- und angewandte Forschung, Entwicklung, Politik und Produktion zu verzahnen und so den…

Unternehmen und Institute in Mecklenburg-Vorpommern wollen mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums die Wasserstoffenergie und die Brennstoffzelle im Land fördern. Der Verein „Wasserstofftechnologie-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ wurde am 20. Februar in Stralsund formell gegründet.  Er hat sich zum Ziel gesetzt, Grundlagen- und angewandte Forschung, Entwicklung, Politik und Produktion zu verzahnen und so den technologischen Fortschritt zu beschleunigen.

Wirtschaftsminister Otto Ebnet begrüßte die Initiative und will die Organisation mit Mitteln aus dem Zukunftsfonds Mecklenburg-Vorpommern und dem Förderprogramm seines Hauses zu unterstützen. In Mecklenburg-Vorpommern fehlt eine industrielle Infrastruktur wie sie etwa in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Hamburg vorhanden ist. Dort gibt es bereits vergleichbare Organisationen. Mecklenburg-Vorpommern will andere Wege zur Nutzung des Wasserstoffs gehen als die genannten Länder. Eine gute Voraussetzung seien die umfangreichen Erfahrungen mit erneuerbaren Energien. Daraus ergebe sich für das Land eine Chance, den Weg anderer Regionen nicht wiederholen zu müssen, sondern mit der Technologie von morgen gleich
„durchzustarten“.

Die industriellen Gründungsmitglieder der Initiative sind die Energietechnik-Elektronik GmbH (Bentwisch), die GAT Gesellschaft für angewandte Technik (Greifswald), die MET Motoren- und Energietechnik GmbH (Rostock) und die Fertigung-Technologie GmbH (Hohen Luckow) sowie die ATI-Küste GmbH (Rostock-Greifswald). Die Wissenschaft wird durch die Fachhochschule Stralsund, das Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik (Greifswald) und das Institut für Organische Katalyseforschung (Rostock) vertreten. Die FH Wismar und die Stadt Stralsund wollen voraussichtlich in Kürze beitreten. Zum Vorsitzenden wurde Prof. Wolfgang Beckmann von der FH Stralsund gewählt.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Wolfgang Beckmann, FH Stralsund, FB
Maschinenbau, Zur Schwedenschanze 15, 18435 Stralsund, Tel.: (03831)
45-6540, Fax -6564, E-Mail Wolfgang.Beckmann@fh-stralsund.de.

11.03.2002   Quelle: Deutscher Wasserstoffverband (DWV)

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